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Lauterhofen/Brunn

Nach 50 Jahren Jagdpacht abgegeben

Viel Lob gab es für die Jagdpächterfamilie Baumgartner-Krause aus Sulzbach-Rosenberg.
Doris Distler

Die Jagdgenossenschaft Brunn dankte ihrer Jagdpächterfamilie Baumgartner-Krause für die gute Zusammenarbeit.  Foto: Doris Distler
Die Jagdgenossenschaft Brunn dankte ihrer Jagdpächterfamilie Baumgartner-Krause für die gute Zusammenarbeit. Foto: Doris Distler

Lauterhofen.Mit einem Präsent dankte die Jagdgenossenschaft Brunn ihrer Jagdpächterfamilie Baumgartner-Krause aus Sulzbach-Rosenberg für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bereits 1968 übernahmen Renate und Rainer Baumgartner-Krause das Revier, vor drei Jahren übernahm nun Sohn Volker die Pacht – mit 100-prozentiger Zustimmung der 23 örtlichen und insgesamt mehr als 100 Jagdgenossen.

Eine derart hohe Zustimmung sei selten, betont der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Stefan Kölbl. Schon als Kinder sind Volker Baumgartner-Krause und sein Bruder regelmäßig mit ins Revier gegangen, seit 1995 besitzt der jetzt 56-Jährige selbst den Jagdschein. Die Familie beteiligte sich mit den Brunner Bürgern an der Gegenwehr gegen den „Bayernring“ – eine Rennstrecke, die zwischen Brunn und Lauterhofen Ende der 70er Jahre entstehen sollte. Noch gut können sich viele der Jagdgenossen an die Anfangszeit erinnern. 1970 hatte Renate Baumgartner-Krause im Revier die erste Wildsau geschossen, „eine Sensation damals“, denn bis dato gab es noch keine Wildschweine um Brunn herum. Mit Freude denkt Renate Baumgartner auch an die Treibjagden zurück, als es noch genügend Niederwild gab. Auch wenn sie die Hauptverantwortung jetzt abgegeben hat, zieht es die knapp 80-Jährige weiterhin hinaus ins Revier, um nach dem Rechten zu sehen. Die Mitglieder des Vorstands überreichten je ein Buch mit Luftaufnahmen des Reviers als Erinnerung. (ndd)

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