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Gesellschaft

Neue Ausbildung am Neumarkter Klinikum

Der Kreisausschuss stellt die Weichen für die Berufsfachschule. Ab nächstem Jahr werden Krankenpflegehelfer ausgebildet.
Von Andreas Friedl

Am Klinikum sollen Pflegehelfer ausgebildet werden.  Foto: Böhm
Am Klinikum sollen Pflegehelfer ausgebildet werden. Foto: Böhm

Neumarkt.Am Neumarkter Klinikum können ab dem nächsten Jahr Krankenpflegehelfer ausgebildet werden – die Voraussetzungen dafür hat der Kreisausschuss in seiner Sitzung geschaffen. Er erließ dementsprechende Satzungen für die Berufsfachschule für Pflege und für die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe.

Dr. Peter Weymayr, Vorstand des Klinikums, erläuterte den Kreisräten, dass als zusätzliches Angebot ab dem kommenden Jahr eine Berufsfachschule für die Krankenpflegehilfe eingerichtet werden soll. Ziel sei es, hier jährlich 20 bis 25 Personen auszubilden. Diese sollen die examinierten Pflegekräfte bei deren Tätigkeiten wie Grundpflege, Lagerung und qualifizierte Patiententransporte unterstützen. Nicht delegiert werden können hingegen Medikationen, Injektionen oder die alleinige Bereichsverantwortung.

Knapp 130 Krankenpfleger-Azubis

Nach kurzen Zwischenfragen von Landrat Willibald Gailler, Roland Schlusche, Alois Scherer und Josef Köstler an Dr. Weymayr wurden die beiden Satzungen einstimmig verabschiedet.

Wie Weymayr noch hinzufügte, absolvieren zur Zeit etwa 120 bis 130 junge Damen und Herren die dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger. Zum 1. Oktober hätten 32 neue Schüler, ihre Ausbildung zum Krankenpfleger begonnen.

„Die Schutzzone ist einem Landschaftsschutzgebiet gleichzusetzen. Für eine Änderung ist eine Erlaubnis nötig.“

Claudia Juraschek

Nächster Beratungs- und Beschlusspunkt war die Änderung der Schutzzone des „Naturparks (NP) Altmühltal (Südliche Frankenalb)“ im Bereich der Gemeinde Berching. Zu dieser Thematik hatte Landrat Willibald Gailler die stellvertretende Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, die am Landratsamt angesiedelt ist, Claudia Juraschek, eingeladen. Diese erklärte detailliert, wie und in welchen Bereichen Änderungen vorgenommen werden sollen, wie die Festsetzung des Naturparks sowie einer Schutzzone innerhalb des Naturparks. „Die Schutzzone ist einem Landschaftsschutzgebiet gleichzusetzen. Für eine Änderung ist eine Erlaubnis nötig“, sagte Juraschek.

Gebiet hat sich verändert

Sie erklärte weiter, dass aufgrund des Antrags der Stadt Berching, der vor etwa einem Jahr ergänzt worden sei, insgesamt 26 Flächen mit insgesamt 305 102 Quadratmeter aus dem Naturpark Altmühltal herausgenommen worden seien und dafür fünf Areale mit 305 448 Quadratmeter hinzugenommen werden sollten, was einen Zuwachs von 364 Quadratmeter bedeute. Hierzu äußerte sich auch Berchings Rathauschef Ludwig Eisenreich, der mit dieser Lösung zufrieden war. Bis auf Roland Schlusche, der die zu kurze Informationszeit kritisierte, waren die restlichen Mitglieder des Kreisausschusses der Meinung, dass der von Verwaltung vorgelegte Entwurf abgesegnet werden könne.

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Ausschuss-Splitter

  • Naturpark Altmühltal:

    Er umfasst 2966 Quadratkilometer. Etwa 40 Prozent der Gemeinde Berching liegen in der Schutzzone des Parks.

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