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Stadtrat

Neue Drehleiter für Velburg

Die Stützpunktfeuerwehr erhält ein neues Drehleiterfahrzeug. Zudem wurde über das Ausbringen von Glyphosat diskutiert.
Von Andreas Friedl

Die hier von einem Löschfahrzeug verdeckte Drehleiter gehört der Vergangenheit an. Foto: Friedl
Die hier von einem Löschfahrzeug verdeckte Drehleiter gehört der Vergangenheit an. Foto: Friedl

Velburg.Gut ein Dutzend Aktive der Feuerwehr Velburg verfolgten interessiert den ersten Punkt der Stadtratssitzung, die am Donnerstagabend im Rathaus stattfand. Hierbei ging es um die Beschaffung einer neuen Drehleiter. Bi einem Unfall im Januar wurde die bisher im Dienst befindliche Drehleiter beschädigt und kann nur mit hohem finanziellen Aufwand repariert werden.

Nach umfangreichen Gesprächen und Nachfragen der Feuerwehr sowie der Stadtverwaltung beschloss das Gremium, eine neue Drehleiter anzuschaffen. Bis diese in ein bis zwei Jahren geliefert werden kann, soll eine Drehleiter von der Feuerwehr der Marktgemeinde Kareth-Lappersdorf erworben werden, was erheblich preiswerter sei, als für diesen Zeitraum ein dementsprechendes Gerät anzumieten.

Wie erster Bürgermeister Bernhard Kraus näher erläuterte, werde die Stadt Velburg in interkommunaler Zusammenarbeit die Drehleiter beschaffen um gegebenfalls eine Ermäßigung beim Kauf zu erhalten. Dem derzeitigen Stand zu Folge belaufen sich die Kosten auf rund 700 000 Euro, wobei hier knapp über die Hälfte von der Stadt Velburg aufzuwenden sei, so Kraus. Der Rest werde durch Zuschüsse abgedeckt.

Wasserverlust war Thema

Einstimmig abgesegnet wurde vom Stadtrat auch der kaufmännische Abschlussbericht für die Wasserversorgung der Stadt Velburg. So betrage die Bilanzsumme 2 947 235,44 Euro und der Jahresgewinn von 44 276 Euro. Der Jahresgewinn werde vorgetragen und bleibe zur Finanzierung künftiger Investitionen im Eigenkapital. Bürgermeister Kraus antwortete einem Stadtrat zum Thema Wasserverlust: „Seit Jahren haben wir einen rückläufigen Wasserverlust.“

  • Mehrere Anliegen wurden vorgetragen: Maroder Allwetterplatz am Schulgelände, Anbindung für Radfahrer von Dantersdorf herkommend zum Radweg Parsberg-Velburg ist gefährlich, Straßenschäden im Bereich Oberweiling und Haid/Habsberg, Erhalt der Artenvielfalt auf städtischen Grünanlagen, Vermeidung von Kunststoffabfall bei Veranstaltungen sowie möglicher Rückbau von Parkplätzen an der Straße „Am Stadtturm“.

Wie bereits schon berichtet muss die Stadt Velburg bis zum Ende dieses Jahres ein Informationssicherheitsmanagement (ISMS) in Kraft setzen und dafür einen Informationssicherheitsbeauftragten benennen. Einstimmig war das Gremium der Meinung, dass dies von Bürgermeister Kraus ausgeführt werden soll. Eine Änderung hinsichtlich der Übernahme der Kreisstraße NM 43 vom Kreisverkehr Richtung Parsberg, entlang dem zukünftigen Baugebiet „Zum Sperlasberg“ bis zur Einfahrt Truppenübungsplatz, wurde vom Gremium mit drei Gegenstimmen verabschiedet.

Velburg bestimmt über Straßengestaltung

Nach neuerlichen Gesprächen zwischen Stadt und Landkreis, sei man übereingekommen, anstatt der vorgesehenen Deckenerneuerung durch den Landkreis, ein Angebot von diesem zu bevorzugen, welches einen Pauschalbetrag in Höhe von 500 000 Euro Brutto als Ausgleichszahlung für die Übernahme der NM 43 vorsehe: „Wir, die Stadt, können dann in Zukunft bestimmen, wie wir die Straße gestalten.“

Wie Kraus weiter erläuterte, berge dies unter anderem für die Stadt Velburg den Vorteil, dass beispielsweise die Sanierungsmaßnahme der Straße nicht aktuell erfolgen muss, sondern nach Erfordernis, und eine Oberbauverstärkung statt einer möglichen Deckenerneuerung durchgeführt werden könne. Ein von neun Personen eingebrachter Antrag, dass auf sämtlichen Flächen, die im Eigentum der Stadt Velburg sind, ob verpachtet oder selbst genutzt werden, das Ausbringen von Glyphosat verboten wird, wurde nach längerer Diskussion bei einer Gegenstimme abgelehnt.

Einstimmig entschieden die Räte Rat, dass Ärztehaus, das in der ersten Etage zukünftig ein Physiopraxis beherbergen wird, soll dieses dementsprechend ausgebaut und Dachgauben eingesetzt werden.

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