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Glaube

Neue Szene in der Münsterkrippe

Um Herrschen und Dienen geht es in der Krippe von St. Johannes. Am 25. Juli ist der Gedenktag des Apostels Jakobus.

Um Herrschen und Dienen geht es in St. Johannes.Foto: Wittmann
Um Herrschen und Dienen geht es in St. Johannes.Foto: Wittmann

Neumarkt.Die barocke Münsterkrippe von St. Johannes zeigt ab jetzt eine seltene Szene, die im aktuellen Lesejahr am 25. Juli am Gedenktag des Apostels Jakobus zu hören sein wird. Es geht um das „Herrschen und Dienen“. Die dargestellte Bibelszene stammt aus dem Matthäusevangelium. Der Evangelist schreibt: In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, um ihn um etwas zu bitten: „Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen“. Jesus antwortete, dass das nicht er, sondern sein Vater im Himmel zu entscheiden habe. Die übrigen Jünger Jesu ärgern sich über das Ansinnen der beiden und ihrer Mutter. Aber auch sie hatten untereinander schon besprochen, wer der Größte über ihnen sei. Deshalb weist Jesus die Neidischen mit seiner Rede über das „Herrschen und Dienen“ zurecht.

Die Vorstellung steht auch deshalb auf dem Juli-Spielplan, weil seit dem 8. Jahrhundert am 25. Juli der Jakobustag gefeiert wird. Die barocke Münsterkrippe von St. Johannes geht auf die frühen Jahre der jesuitischen Gegenreformation im Neumarkt des 17. Jahrhunderts zurück.

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