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Region Neumarkt
Montag, 23. Juli 2018 27° 3

Familie

Neuer Kindergarten beim Sportplatz

In Parsberg besteht großer Bedarf für einen Neubau. Er könnte am Freizeitzentrum entstehen. Es liegen auch schon Pläne vor.
Von Günter Treiber

  • Noch sind die Kleinen in einem Raum in Parsberg untergebracht. Schon bald soll ein neuer Kindergarten gebaut werden. Foto: Treiber
  • Der Fahrleitungsmast macht der Stadt Probleme beim Ausbau des Bahnhofs. Er behindert die geplanten Arbeiten, teilte Bürgermeister Josef Bauer dem Stadtrat mit. Foto: Treiber
  • Für den Campus wurden die Aufträge für Aufzug, Fenster und Abdichtung vergeben. Den Aufzug baut die Firma Schmitt& Sohn, die Fenster die Firma Montagebau GS. Foto: Treiber

Parsberg.In den letzten Sitzungen des Stadtrates wurde für den Neubau des Kindergartens sowohl ein Bedarf als auch der Standort festgelegt. Die Grundstücksverhandlungen mit dem Landkreis seien positiv verlaufen, teilte Bürgermeister Josef Bauer mit, bevor er das Wort an Architekt Alois Iberl weiter reichte, der dem Stadtrat seine Planungen vorstellte. Die Verwaltung, die nächste Woche ein Gespräch mit der Förderbehörde der Regierung der Oberpfalz führen wird, erwartet eine 85-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Kosten, erklärte Geschäftsleiter Stefan Schmidmeier.

Das Gebäude werde am Großparkplatz längs hinter dem A-Platz des TV Parsberg entstehen. Der Bau wird 48 Meter lang und 18 Meter breit sein, so Alois Iberl in seinen Erläuterungen. „Es wird ein Kindergarten mit zwei Gruppen und zwei Krippen“, sagte der Architekt, „die voneinander getrennt sein werden“. Dazu komme ein Turnraum, der ganz schnell in einen Mehrzweckraum umgestaltet werden könne. Küche und Verwaltung seien ebenfalls vorgesehen.

2,75 Millionen Euro Kosten

„Der Flachbau wird etwa 2,75 Millionen Euro kosten“, betonte Iberl, „und beinhaltet 700 Quadratmeter Nutzfläche“. Die Förderung lasse sich so berechnen, dass 480 Quadratmeter zuschussfähig seien, die mit 4,333 Euro multipliziert werden und somit 1,8 Millionen Euro ergeben. Die Fraktionen lobten einhellig diese ideale Planung, deren Vorgaben einwandfrei gelöst wurden. Berno Kleber fügte an: „Dieser Betrag muss uns für unsere Kinder wert sein“. Einstimmig wurde die Planung angenommen.

Ebenso einstimmig ging man auf den neuen Volksfestvertrag ein, der nötig wurde, weil das Fest diesmal und wohl auch in den Folgejahren von Donnerstag (23. August) bis Montag andauern wird. Als neuer Festwirt wurde bereits vor einigen Wochen Werner Semmler bestimmt, die Lammsbrauerei Neumarkt wird die Getränke liefern und das Catering übernimmt die Firma Grelle aus Willenhofen.

Ministerpräsident Söder kommt

Festwirt Semmler hat bereits ein tolles Programm mit interessanten Musiken aus der Region, wie die Gipfelstürmer und die Pfalzgrafen, aber auch aus der ganzen Republik, wie HerzAs oder Barbed Wire aufgestellt. Auch ein Highlight wird es geben, nämlich den Besuch von Ministerpräsident Markus Söder, am Samstag um 15 Uhr. Wenn er denn kommt, wird der Seniorennachmittag auf Sonntag verschoben.

Das Volksfest wird nach einem Beschluss diesmal von Donnerstag bis Montag andauern, zum neuen Festwirt wurde Werner Semmler bestimmt. Archivbild: Treiber
Das Volksfest wird nach einem Beschluss diesmal von Donnerstag bis Montag andauern, zum neuen Festwirt wurde Werner Semmler bestimmt. Archivbild: Treiber

Der Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von Wolfgang Graf tagte vom 19. bis 21. Oktober 2017, um die örtliche Jahresrechnung 2016 zu prüfen. Die Ergebnisse konnte Graf dem Stadtratsgremium mitteilen. Man habe, so Graf, die Schwerpunkte auf die Kreisverkehrspflege, Lagerhallen und deren Verwendung, die Abrechnungen für das Baugebiet Süd I, das Freibad und das Burgareal gelegt.

„In der Verwaltung“, so lobte Graf, „wurde sehr umsichtig gearbeitet, so dass es nur ganz kleine formale Beanstandungen gegeben hat, die auch sofort beseitigt wurden“. Nach Grafs Ausführungen schloss der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 12,829 Millionen Euro und gleichermaßen der Vermögenshaushalt mit 6,3 Millionen Euro, wobei eine Rücklagenzuführung von 1,2 Millionen Euro getätigt wurde.

Vier Schöffen gewählt

In geheimer schriftlicher Wahl mit Wahlausschussvorsitzendem Stefan Schmidmeier wählten die Stadträte vier Schöffen zum Amtsgericht Neumarkt. Dabei erhielten von 19 Stimmen Siegfried Gleißner und Josef Hierl je 18 Stimmen, Susanne Hopf 15 und Florian Käufl elf Stimmen, die ans Amtsgericht weiter gemeldet werden. Das Amt zum Jugendschöffen entscheidet das Kreis-Jugendamt. Dafür wurde bereits Michaela Gottsauner gemeldet.

Der Stadtrat stimmte auch zur Abwägung und zur Feststellung der Bauleitplanungen „Solarpark Eichensee“ und „Solarpark Kühnhausen“ zu. Für den Bau des Campus wurde der Auftrag für eine Aufzugsanlage an die Firma Schmitt&Sohn für 34 000 Euro vergeben.

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