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Gesellschaft

Neuer Kindergarten für Parsberg

Zur Grundsteinlegung kam auch Finanzminister Albert Füracker. Insgesamt kostet der Bau 2,6 Millionen Euro.
Von Vera Gabler

Architekt Alois Iberl, Regierungspräsident Axel Bartelt, Bürgermeister Josef Bauer, Finanzminister Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler und Andreas Denk von der Trägerschaft der Johanniter beim symbolischen Akt der Grundsteinlegung am Freizeitgelände Foto: Vera Gabler
Architekt Alois Iberl, Regierungspräsident Axel Bartelt, Bürgermeister Josef Bauer, Finanzminister Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler und Andreas Denk von der Trägerschaft der Johanniter beim symbolischen Akt der Grundsteinlegung am Freizeitgelände Foto: Vera Gabler

Parsberg.Mit dem Bau eines zusätzlichen Kindergartens investiert Parsberg in die Zukunft. Der Stadtrat Parsberg beschloss im Juni vergangenen Jahres, einen neuen Kindergarten am Freizeitzentrum neben dem Sportgelände des TV Parsberg zu bauen. Im Februar wurde mit dem Johanniter-Regionalverband Ostbayern der Vertrag zur Trägerschaft unterzeichnet.

„Parsberg hat im Landkreis Neumarkt den zweithöchsten Prozentanteil von Kindern.“

Bürgermeister Josef Bauer

Nachdem die Erdarbeiten abgeschlossen waren, trafen sich am Dienstagvormittag Vertreter der Regierung, des Landkreises und der Kommune zur offiziellen Grundsteinlegung. Allen voran Bürgermeister Josef Bauer, der in seinem Grußwort daran erinnerte, dass der Stadtrat bei einer Klausurtagung im Frühjahr 2017 die Notwendigkeit für die Errichtung eines neuen Kindergartens festgestellt habe. „Parsberg hat laut einem Jahresbericht zum Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis Neumarkt den zweithöchsten Prozentanteil von Kindern im Alter von null bis zehn Jahren, nämlich 10,4 Prozent“. Eine intensive Standortsuche unter Berücksichtigung vieler Parameter habe dann zum Standort am Freizeitzentrum geführt.

Landkreis verkaufte Parkplatz

Mit dem künftigen Träger, den Johannitern, habe man einen Partner gefunden, der diese Aufgabe übernehmen und professionell mit einem großen Erfahrungsschatz ausfüllen werde, so das Stadtoberhaupt. Auch mit dem Kauf des bestehenden Parkplatzes vom Landkreis Neumarkt seien planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen und mit dem Landkreis und der Regierung der Oberpfalz abgestimmt worden. Dass man dieser Entwicklung nicht im Wege stehen wollte, bestätigte Landrat Willibald Gailler in seinem Grußwort. Er gratulierte der Stadt Parsberg für die gute Investition, denn die Betreuung von Kindern sei wichtiger denn je.

Minister lobt den Standort

Finanzminister Albert Füracker ergänzte neben der Notwendigkeit von Betreuungsplätzen, dass auch Kinder gebraucht werden. „In Parsberg kommt der Kindergarten sozusagen gerade den Bürgern im neuen Baugebiet Lindlberg entgegen“, lobte der Minister den Standort. Zugleich ergänzte der Finanzminister, dass 1964 die Geburtenzahl bei 1,4 Millionen Kindern lag, im Vergleich zum Vorjahr bei 700 000 Kindern. Die Herausforderung laute, junge Familien zu unterstützen, sei es mit dem Angebot von Kinderbetreuung oder dem Familiengeld.

Bevor die Redner symbolisch den Grundstein legten, erläuterte Architekt Alois Iberl das Bauvorhaben. So werde ein erdgeschossiger, barrierefreier und hochwärmedämmender Massivbau mit Putz- und Holzverkleidung errichtet, teils unterkellert. Der zentrale Eingang diene als Zugang für die zwei Gruppen im Kindergarten und zwei Kinderkrippengruppen. Neben den vier Gruppen, werde es einen Turnraum geben, der auch kurzfristig für eine fünfte Gruppe umfunktioniert werden könnte. Auch die Möglichkeit einer Erweiterung um zwei weitere Gruppen sei berücksichtigt.

Innenausbau ab Anfang 2020

Nebenräume wie Schlafräume, Sanitärraume, Küche und Räumlichkeiten für Leiter und Personal komplettieren das Gebäude. Was die Planungen betrifft, solle ab Anfang 2020 mit dem Innenausbau begonnen werden. Wie Bürgermeister Josef Bauer in seiner Rede, bestätigte der Architekt die Gesamtkosten von rund 2,6 Millionen Euro. Der Bau werde aus Mitteln des Freistaates Bayern in Höhe von 1,07 Millionen Euro und im Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ aus Bundesmitteln in Höhe von 765 000 Euro gefördert.

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