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Neuer Koordinator für die Verwaltung

Reinhard Weidinger soll die Pfarreien unterstützen.

Dekanatsreferent Christian Schrödl, neuer Verwaltungskoordinator Richard Weidinger und Dekan Elmar Spöttle Foto: Martina Weber
Dekanatsreferent Christian Schrödl, neuer Verwaltungskoordinator Richard Weidinger und Dekan Elmar Spöttle Foto: Martina Weber

Velburg.Reinhard Weidinger ist seit dem 1. April neuer Verwaltungskoordinator für das Dekanat Habsberg. Er unterstützt zukünftig die Pfarreien in ihrer Verwaltungstätigkeit und leistet dabei vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Der 45-jährige Familienvater aus dem Raum Berching war vormals Geschäftsführer eines kleinen mittelständischen Unternehmens, bevor er nun mitten in der Corona-Krise seine neue Stelle bei der Diözese Eichstätt antrat. In einem ersten Gespräch auf dem Habsberg konnten Dekan Elmar Spöttle und Dekanatsreferent Christian Schrödl den neuen Verwaltungskoordinator begrüßen. Beide freuen sich, dass Weidinger nun die Pfarrer, Kirchenverwaltungen und Pfarrbüros dabei unterstützen kann, die immer mehr werdenden bürokratischen Aufgaben zu meistern.

Weidinger kann auf seine Erfahrungen in einem Unternehmen zurückgreifen: „Damit bei einem Betrieb in der freien Wirtschaft alles reibungslos laufen kann, bedarf es einer gesunden Kommunikation.“ Er wolle daher daran arbeiten, den Kommunikationsfluss zwischen den Pfarreien und dem Bischöflichen Ordinariat in Eichstätt zu verbessern. Als Verwaltungskoordinator wird er wertschätzend, beratend, vernetzend und informierend tätig sein und auf diese Weise die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarreien unterstützen. „In den Pfarreien unseres Dekanates stehen in den nächsten Jahren oftmals wichtige Entscheidungen an“, weiß Dekan Elmar Spöttle, „da ist es gut, wenn jemand da ist, der die Entscheidungsprozesse fachkundig begleitet.“ Dies betreffe etwa Bauprojekte oder die Verwaltung von Immobilien. Von manchem werde man sich auch trennen müssen, so Spöttle, die Maßnahmen müssten daher gut vorbereitet und kommuniziert werden.

„Es wird in Zukunft ohnehin wichtiger, die inhaltliche Arbeit und die finanziellen, baulichen und personellen Ressourcen miteinander zu denken“, ergänzt der Dekanatsreferent. Die drei waren sich daher einig, dass ein gutes und enges Miteinander zwischen der Pastoral und der Verwaltung von zunehmender Bedeutung gerade bei finanziellen Mindereinnahmen werde.

Weidinger freut sich nun auf seine neue Aufgabe, will all den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ein kompetenter Ansprechpartner sein und trifft daher in der nächsten Woche erstmals mit den Pfarrern des Dekanates zusammen.

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