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Auftakt

Neues Zu Hause für Parsberger Kunst

Mit einem großartigen Programm wurde die Galerie in der Stadtmitte eröffnet.

Laudator Prof. Dr. Wolfgang Heckl (r.), Vorsitzende Hanna Rothenbücher und die Musiker Anna Katharina Norberg und Jochen Plank Foto: Treiber
Laudator Prof. Dr. Wolfgang Heckl (r.), Vorsitzende Hanna Rothenbücher und die Musiker Anna Katharina Norberg und Jochen Plank Foto: Treiber

Parsberg.30 Jahre, 30 Künstlerinnen und Künstler, 30 Werke. Dieser Titel der Galerie in der Stadtmitte erregte Aufmerksamkeit, so dass die Räumlichkeiten den Andrang nicht fassen konnten. Als Laudator konnte die Vorsitzende der Kunstgilde, Hanna Rothenbücher, keinen geringeren als Prof. Dr. Wolfgang Heckl gewinnen, der selbst Mitglied der Kunstgilde ist.

Ein Highlight war auch der Gesang von Anna Katharina Norberg (an der Gitarre Jochen Plank), die mit dem Whitney Houston-Hit aus dem Jahr 1988 „I want one moment in time“ an das Geburtsjahr der Kunstgilde erinnerte und dann mit der Arie aus der Fledermaus „Ich lade gern mir Gäste ein“ den wohl verdienten Applaus erhielt.

„Die Idee zu einer Galerie kam von den Mitgliedern selbst“, leitete Hanna Rothenbücher in den interessanten und vergnüglichen Abend ein, der seinen Abschluss vor der Tür bei lauen Frühsommer-Temperaturen fand. Alle seien bei den Vorbereitungen sehr aktiv dabei, „trotzdem muss ich Regine Scholtyssek hervorheben, die eigentlich alles gemacht hat, was zu tun war“, lobte die Vorsitzende.

Die Idee wurde zum Konzept. Zum 30. Geburtstag stellten die 30 Künstlerinnen und Künstler 30 ihrer Werke aus 30 Jahren aus. Betritt man die Galerie, wird man im ersten Raum die Werke der Gründungsmitglieder, unter ihnen den Mann „der ersten Stunde“, Theo Franz, finden. In Raum zwei folgen, der Beitrittszeit folgend, die übrigen Künstlerinnen und Künstler. Unter ihnen, und das freute nicht nur die Mitglieder, das jüngste Mitglied, Helena Weigert aus Kemnathen, die zurzeit in einer Schule in Sarajevo arbeitet.

„Die Kunst hat in Parsberg eine große Bandbreite“, lobte auch Laudator Prof. Dr. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München und gebürtiger Parsberger. Die Bandbreite der Arbeiten zeuge von der Kreativität der Künstlerinnen und Künstler, fügte Heckl hinzu und meinte dann: „Wenn wir in 30 Jahren das 60-Jährige feiern, dann sind wir hoffentlich 60 Mitglieder.“ Damit verwies er auf die erfreuliche Tatsache, dass immer wieder neue junge Leute zur Kunstgilde stoßen. Heckls Credo aber ist, dass Kunst eine Ewigkeit hat und dass Kunst Ewigkeit sucht, denn sei der Künstler einmal nicht mehr, so sei seine Kunst erhalten. In der Galerie werden im Lauf des Jahres weitere Ausstellungen der Kunstgilde folgen. (pgt)

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