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Bildung

Neueste Technik für Parsberger Schule

Landräte und Schulleiter stellen die Umbaupläne fürs Parsberger Gymnasium vor. Die Kosten betragen rund 37 Millionen Euro.

Stellten die Pläne fürs Gymnasium vor: StD Frank Lochbihler (von links), Mitarbeiter im Direktorat, Landrätin Tanja Schweiger (Landkreis Regensburg), Landrat Willibald Gailler (Landkreis Neumarkt) und OstD Manfred Hößl (Schulleiter Gymnasium Parsberg) Foto: Michael Gottschalk
Stellten die Pläne fürs Gymnasium vor: StD Frank Lochbihler (von links), Mitarbeiter im Direktorat, Landrätin Tanja Schweiger (Landkreis Regensburg), Landrat Willibald Gailler (Landkreis Neumarkt) und OstD Manfred Hößl (Schulleiter Gymnasium Parsberg) Foto: Michael Gottschalk

Parsberg.In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses Anfang Februar ging es vor allem um Großbauten, die demnächst in Angriff genommen werden. So wurde damals bereits berichtet, dass das Gymnasium einem rigorosen Um- und Neubau unterzogen wird. Jetzt trafen sich StD Frank Lochbihler, Mitarbeiter im Direktorat des Gymnasiums, Landrätin Tanja Schweiger, (Regensburg), Landrat Willibald Gailler (Neumarkt) und OstD Manfred Hößl, der Schulleiter des Gymnasium Parsberg, im Gymnasium, um die Pläne zu besprechen.

„Mit diesen Planungen werden wir nach der Generalsanierung unseres Gymnasiums über ein sehr modernes und zukunftsgerichtetes Schulgebäude verfügen“, zeigten sich Landrätin Tanja Schweiger, Landrat Willibald Gailler und Schulleiter Hößl gestern von den Planungen zur Generalsanierung des Gymnasiums Parsberg beeindruckt. Beide Landkreise hatten als gemeinsamer Sachaufwandsträger ein in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewähltes Team im Januar 2018 mit der Planung beauftragt.

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Teilabbruch mit Neubau

Die Planungen sehen einen Teilabbruch mit Neubau und die Generalsanierung des bestehen bleibenden Gebäudeteils mit Kosten von rund 37 Millionen Euro vor. Die Bauarbeiten sollen im Schuljahr 2020/21 beginnen und bis September 2024 abgeschlossen sein. Noch 2019 wurde der Förderantrag beim Bayerischen Finanzministerium eingereicht.

Der Bau

  • Investition:

    Wie Parsbergs Bürgermeister Josef Bauer erläutert, werde der Landkreis 32 Millionen Euro investieren. An der aktuellen Situation wurde festgestellt, dass bislang keine Barrierefreiheit bestehe.

  • Kosten:

    Die Kostenlage sieht folgendermaßen aus: Für den Abbruch bestimmter Bauwerke sind 1,345 Millionen Euro veranschlagt, für die Sanierung 13,62 Millionen, den Neubau 9,64 Millionen, allgemeine Arbeiten 357 000, für die Außenanlagen 1,5 Millionen, Baunebenkosten 5,5 Millionen Euro.

Oberstudiendirektor Hößl betonte als Schulleiter zusammen mit Studiendirektor Frank Lochbihler die Vorzüge des Gymnasiums Parsberg. Es sei bereits jetzt behindertengerecht und werde durch die Sanierung gerade in diesem Punkt noch an Attraktivität gewinnen.

Die Turnhallen und die Mensa befinden sich aufgrund der bereits erfolgten Sanierung oder eines späteren Bauzeitpunkts in einem sehr guten Zustand und müssen nicht saniert werden. Besonders profitieren werden die Schülerinnen und Schüler von der großzügigen Raumplanung, die den Erfordernissen des neunjährigen Gymnasiums geschuldet ist. Die Ausstattung der Klassenzimmer wird nach der Sanierung auf dem neuesten Stand der Technik sein: Touch-Screen-Tafeln werden einen modernen Unterricht ermöglichen, zudem werden die Lehrkräfte unterschiedliche WLAN-fähige Geräte in die Unterrichtsgestaltung einbinden können.

Unkomplizierte Zusammenarbeit

Im Hinblick auf die Neuanmeldungen für das kommende Schuljahr stellte der Schulleiter ausdrücklich fest, dass die fünften Klassen während der Bauphase nicht von einer Auslagerung betroffen sein werden.

Landrat Willibald Gailler bedankte sich beim Ortstermin besonders bei Landratskollegin Tanja Schweiger für die gute Kooperation beider Landkreise, die über eine Zweckvereinbarung als Sachaufwandsträger seit nunmehr 44 Jahren für eine gute Ausstattung des Gymnasiums sorgen: „Diese Zusammenarbeit ist unkompliziert, sachorientiert und funktioniert hervorragend. Dafür gilt auch dem Landkreis Regensburg, allen Verantwortlichen, insbesondere meiner Kollegin Tanja Schweiger unser besonderer Dank.“

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