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Neumarkt

Neumarkt möchte „Intercultural City“ werden

Die Stadt Neumarkt hat zum „Interkulturellen Forum“ eingeladen.
Katharina Donhauser

Viele Bürger in Neumarkt wirken mit, damit sich die Stadt um den Titel „Intercultural City“ bewerben kann.  Foto: Katharina Donhauser
Viele Bürger in Neumarkt wirken mit, damit sich die Stadt um den Titel „Intercultural City“ bewerben kann. Foto: Katharina Donhauser

Neumarkt.Schwerpunkt bei diesem Treffen war die Bewerbung der Stadt zur „Intercultural City“. Das Projekt basiert auf einer Initiative des Europarates. Es waren einige Interessierte gekommen, die unterschiedliche Institutionen vertraten. Mit Stadtrat Rainer Hortolani, der als Integrationsbeauftragter fungiert, und Anna Lehrer, zuständig für die Projektorganisation und Integration im Bürgerhaus, wurde über die gemeinsame Integrationsarbeit diskutiert.

Die Grundgedanken hinter dem Konzept des Titels ist es, Integration und eine offene Gesellschaft zu fördern. Rassismus und Diskriminierung soll kein Raum gegeben werden. Eine vielfältige Bevölkerung wird als Ressource gesehen, die zu einer städtischen Entwicklung beiträgt. Die Bewerbung erfordert allerdings eine Menge Aufwand. Bis jetzt gibt es nur zwei Städte in Deutschland, die den Zusatz führen dürfen: Berlin-Neukölln und Erlangen.

Durch einen Fragebogen wurde der aktuelle Zustand des interkulturellen Lebens in Neumarkt ermittelt. Die ausgewerteten Daten wurden anschließend nach Straßburg geschickt, wo alles Weitere entschieden wird. Ermittelt wurde, wie man mit dem Thema Integration in den Bereichen Bildung, Öffentlicher Dienst, Sprache, Wirtschaft, Öffentlicher Raum, Medien und Kommunikation und in Internationaler Zusammenarbeit umgeht. Der nächste Schritt im Bewerbungsprozess wird der Besuch von einigen Vertretern sein, die die Daten überprüfen werden.

Die restliche Zeit des Treffens nutzten die Versammelten, um sich auszutauschen, wie man Integration noch besser fördern könnte. Es gibt bereits einige Stellen, an die man sich wenden kann, wie das Bürgerhaus. Wer sich einmal selbst davon überzeugen möchte, kann dies am 21. März tun. An diesem Tag wird das Internationale Frauenfrühstück angeboten.

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