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Region Neumarkt
Dienstag, 22. Mai 2018 25° 2

Umwelt

Neumarkter für Bio-Produkt ausgezeichnet

Der Metbrand „Flügelschlag“ von Imker Manuel Bösl gehört zu den besten Bio-Produkten aus Bayern. Bösl wurde in Berlin geehrt.

Josef Wetzstein (l.) und Minister Helmut Brunner (3.v.r.) gratulierten Manuel Bösl (2.v.l.). Foto: LVÖ Bayern/Christoph Assmann

Neumarkt.Die Jura-Imkerei Bösl aus Neumarkt hat mit ihrem Metbrand „Flügelschlag“ beim Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte 2018“ eine Auszeichnung in Silber gewonnen.

Am Samstag überreichte der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau, Josef Wetzstein, die Urkunden. Auch Manuel Bösl, der Inhaber des Neumarkter Familienbetriebs, wurde auf der Grünen Woche in Berlin ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „Bayerns beste Bioprodukte“ stehe laut Veranstalter für Bio-Qualität vom Feinsten. Entscheidend seien regionale Rohstoffe, großartiger Geschmack sowie außergewöhnliches Engagement der Unternehmen für Umwelt und Tierwohl, im sozialen Bereich und für die Region. In Berlin zeichnete der bayerische Landwirtschaftsminister die zehn besten Bio-Produkte 2018 aus Bayern aus.

Brunner gratulierte den Siegern und zeigte sich beeindruckt von den Gewinner-Betrieben und deren Produkten: „Diese zehn Unternehmen zeigen auf bewundernswerte Art, wie sich Nachhaltigkeit und Innovation erfolgreich kombinieren lassen.“

„Dadurch wird das Produkt bei Feinkostläden interessanter.“

Gewinner Manuel Bösl

Eine der drei Silber-Ehrungen ging an Bösl, der sich ganz der Imkerei verschrieben habe. Mit Hilfe seiner
300 Bienenvölker produziere er naturbelassenen Honig, Pollen, Wachs und Met. Der ausgezeichnete Metbrand besteche laut Jury durch seinen unverkennbar feinen Honiggeschmack.

Bösl freute sich sehr über die Auszeichnung, wie er dem Tagblatt am Sonntag erzählte. „Es ist schön, wenn die Arbeit honoriert wird“, sagte er am Telefon. Gerade der ausgezeichnete Metbrand habe viel Zeit gekostet. Deshalb freue er sich besonders über die Auszeichnung. „Dadurch wird das Produkt bei Feinkostläden interessanter.“ Groß gefeiert habe er nach der Preisübergabe aber nicht. Dafür sei er nach der langen Reise zu müde gewesen.

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