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Unterstützung

Neumarkter Lammsbräu braut Fastenbier

Die Misereor-Aktion läuft seit Aschermittwoch, sie gilt Indien. Jetzt besuchte eine indische Schwester die Neumarkter Firma.
Von Gerhard Hahn

Gerhard Rott, Sr Kesari und Susanne Horn testen das Bier. Foto: Hahn
Gerhard Rott, Sr Kesari und Susanne Horn testen das Bier. Foto: Hahn

Neumarkt.Nachdem sich die Neumarkter Lammsbrauerei vor zwei Jahren mit Getränkenspenden an der Sternsinger-Aktion beteiligt hat, reifte der Gedanke, auch im Bereich des Hilfswerks Misereor einmal tatkräftig mitzuhelfen. Nach den Worten der Generalbevollmächtigten der Brauerei, Susanne Horn, war die Tradition der Fastenzeit bis Ostern mit Anstoß für den Entschluss, erstmals 100 Hektoliter alkoholfreies Fastenbier herzustellen. Der deutschlandweite Vertrieb über die Bio-Dennree-Kooperative laufe bereits zufrieden stellend. 20 Cent pro verkaufter Flasche werden an Misereror gespendet.

Die beiden Stadtpfarreien hatten einen Kontakt zum Eichstätter Bistumsreferat Weltkirche hergestellt. Jetzt besuchte Referatsleiter Gerhard Rott zusammen mit Schwester Kesari Ruzar Fernandes aus Indien die Brauerei, die helfen wird, ihre Arbeit zu unterstützen. Die Sozialarbeiterin und Ordensschwester des katholischen Ordens St. Charles Borroneo erzählte, dass sie seit 2015 für das Projekt Jeevan People-Led Empowerment (PLE) der Caritas Indien arbeite.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Fastenbier:

Das Fastenbier

  • Erhältlich:

    Es ist in allen Denns-Biomärkten erhältlich, pro Flasche gehen 20 Cent an Misereor.

  • Misereor:

    engagiert sich seit 60 Jahren für mehr Gerechtigkeit, die Fastenaktion ist Indien gewidmet.

Sie will die Menschen bewegen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, um eigene Entwicklungen einzuleiten. Meistens komme sie mit leeren Händen, aber drei Hauptziele verfolge sie dennoch. „Die Menschen sollen ihre Rechte einfordern können.“ Nachhaltiges wirtschaften wolle ebenfalls vor Ort erprobt werden. Kulturell sei durch das Überwinden von Kastendenken durch gemeinsame Festivals einiges zur Gemeinsamkeit möglich. So wurden nach der letzten Dürre, gemeinsam 37, zwei Meter tiefe, Gräben angelegt, in der Regenzeit füllten sich die Brunnen.

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