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Sport

Neumarkter Stadtlauf sucht noch Helfer

Zum 20. Mal geht der Lauf an den Start – für einen guten Zweck. Wer bei allen früheren dabei war, erwartet ein Schmankerl.
Von Benjamin Weigl

Weit über 2000 Teilnehmer erwarten die Organisatoren auch heuer wieder. Foto: Wolfgang Endlein
Weit über 2000 Teilnehmer erwarten die Organisatoren auch heuer wieder. Foto: Wolfgang Endlein

Neumarkt.Genau 52 Tage sind es noch. Dann steht zum 20. Mal der Neumarkter Stadtlauf auf dem Programm. Zeit genug ist also noch, sich auf das sportliche Event angemessen vorzubereiten und einen Trainingsplan für die nächsten Wochen auszutüfteln. Vielleicht steht ja diesmal der Halbmarathon an? Oder ein Start beim abenteuerlichen Elementarlauf mit Hindernissen?

Viele Neumarkter blicken dem Ereignis aufgeregt entgegen. So auch Herbert Drescher vom Organisationsteam. Das Jubiläum ist für ihn etwas ganz besonderes. „Ich bin selber schon seit 20 Jahren dabei. Anfangs noch als Läufer, seit dem zweiten Mal auch als Helfer.“ Nach und nach ist er immer weiter in die Aufgaben hineingewachsen. In diesem Jahr kümmert Drescher sich wieder um die Startnummernausgabe.

Wer schon 19 Mal am Start war, bekommt den Startplatz für die 20. Ausgabe kostenlos. Foto: Wolfgang Endlein
Wer schon 19 Mal am Start war, bekommt den Startplatz für die 20. Ausgabe kostenlos. Foto: Wolfgang Endlein

Wenn am Wochenende des 14. und 15. September der Startschuss fällt, freut sich auch die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Denn alle Einnahmen, die durch die Anmeldung beim Stadtlauf zusammenkommen, werden an die DKMS gespendet. „Mittlerweile liegt das Spendenvolumen bei 140 000 bis 150 000 Euro“, weiß Drescher.

Spenden an Bedürftige

2800 potenzielle Spender konnten dadurch in die Datei der DKMS neu aufgenommen werden. Die gemeinnützige Organisation hat dem Blutkrebs den Kampf angesagt. Weiterhin spendet der Stadtlaufs-Verein auch regional: „Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder soziale Einrichtungen oder bedürftige Familien unterstützt. Zum Beispiel eine Frau mit drei Kindern, deren Mann bei einem Unfall verstorben ist“, sagt Drescher.

Am 15. September fällt der Startschuss. Bereits am 14. findet der Elementelauf statt. Foto: Wolfgang Endlein
Am 15. September fällt der Startschuss. Bereits am 14. findet der Elementelauf statt. Foto: Wolfgang Endlein

Der Verein, der den Stadtlauf organisiert, macht alles ehrenamtlich. Deswegen ruft Drescher, der 2. Vorsitzende, die Neumarkter auch zur Mithilfe auf: „Was wir immer gut gebrauchen können, sind freiwillige Helfer. Ohne die wäre diese riesige Sportveranstaltung in Neumarkt gar nicht zu stemmen.“ Gebraucht werden unter anderem Helfer auf der Strecke, bei der Medallienübergabe und beim Auf- und Abbau. Wer dabei sein möchte, kann sich auf der Homepage informieren und unter info@neumarkter-stadtlauf.de per Mail dafür anmelden.

2500 Läufer erwartet Drescher in diesem Jahr wieder. „Den Rekord vom zehnjährigen Jubiläum werden wir wohl nicht brechen können“, sagt er. Damals waren 3800 Teilnehmer am Start.

So lief es im letzten Jahr:

Ausdauer

Neumarkts Stadtlauf lockte Top-Läufer an

Spitzenleistungen sind an sich nicht der Anspruch des Stadtlaufs. Dennoch finden sich auch Top-Läufer im Starterfeld.

Für diejenigen, die in diesem Jahr zum 20. Mal mitlaufen, gibt es anlässlich des Jubiläums ein „besonderes Schmankerl“. Drescher lüftet das Geheimnis: „Wer schon 19 Mal mitgelaufen ist und sich bei uns per Mail meldet, bekommt nach der Überprüfung einen kostenlosen Startplatz von uns.“ Zwei Läufer konnten haben sich darüber bereits gefreut, sagt Drescher. Für dieses Durchhaltevermögen gibt es heuer die verdiente Belohnung.

Elementelauf für Mutige

Beim Programm für den Stadtlauf bleibt alles grundsätzlich beim Alten. Von den Bambiniläufen bis hin zum Halbmarathon stehen insgesamt fünf verschiedene Distanzen zur Auswahl. Zum dritten Mal findet bereits am Samstag auch der Elementelauf statt. Dort warten für mutige und abenteuerlustige Läufer auf sechs oder elf Kilometern Strecke unterschiedliche Hindernisse. Letztes Jahr mussten unter anderem ein Auto und ein kleiner Fluss überwunden werden. „Diese spannenden Läufe sind stark in Mode gekommen“, sagt Drescher. „Und in der näheren Umgebung gibt es keinen damit vergleichbaren Lauf.“

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