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Politik

Norbert Jockel will ins Rathaus

Die Freien Wähler kürten ihren Bürgermeisterkandidaten. Dem 58-Jährigen ist die Nähe zu den Bürgern besonders wichtig.
Von Andreas Friedl

Die Bewerber für den Gemeinderat mit Bürgermeisterkandidat Norbert Jockel (sitzend erster von rechts).  Foto: Andreas Friedl
Die Bewerber für den Gemeinderat mit Bürgermeisterkandidat Norbert Jockel (sitzend erster von rechts). Foto: Andreas Friedl

Mühlhausen.Mit großem Optimismus und dementsprechender Zuversicht gehen die Kandidaten der Freien Wähler (FW) der Gemeinde Mühlhause, fünf Frauen und 13 Männer, den Kommunalwahlen am 15. März entgegen. Dies ist das Ergebnis der Nominierungsversammlung, die am Mittwochabend im Cafe „JUL“ in Mühlhausen stattfand.

Gut 20 Gäste, Mitglieder der FW und Unterstützer waren der Einladung des ersten Vorsitzenden Manfred Schreiner gefolgt, um sich aus erster Hand über das Vorgehen bei der Wahl informieren zu lassen. Nach der kurzen Begrüßung durch Manfred Schreiner und der Übernahme der Versammlungsleitung durch Thomas Thumann ging es gleich zur Sache. Zu Beginn erläuterte Thumann die rechtlichen Voraussetzungen und die Bestimmungen für die die Wahl des Bürgermeisterkandidaten und der Gemeinderatskandidaten. Eine kleine Diskussion, die aber durch die Argumentation durch Thomas Thumann entkräftet wurde, entstand dadurch, ob die Kandidaten eine Einzelabstimmung durchlaufen sollten, oder über die Gesamtheit der Liste abgestimmt werden sollte. Letztendlich waren sich alle einig, dass nach persönlicher Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten und der Bewerber für den Gemeinderat über die Gesamtheit der Liste abgestimmt werden solle.

Die Freien Wähler

  • Bürgermeisterkandidat:

    Norbert Jockel ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Buben im Alter von neun und elf Jahren. Seit einem schweren Unfall im Jahr 1995 ist er auf den Rollstuhl angewiesen.

  • Ziel:

    Die Freien Wähler wollen mit sieben oder acht Räten in den Gemeinderat einziehen, der nach der Wahl aus 20, statt bisher 16 Mitgliedern, besteht. Bisher sind sie mit fünf Räten vertreten.

Vernünftige Jugendarbeit

Den Anfang machte der Bewerber der FW für das Bürgermeisteramt, Norbert Jockel, der die Liste anführt. In seiner Vorstellung ging Jockel auf Themen ein, die nicht nur er, sondern auch die weiteren Bewerber für den Gemeinderat ansprachen: „Mich stört der nutzlose Flächenfraß in Mühlhausen, ohne dass hier eine große Anzahl von Arbeitsplätze entstanden ist“, so eine der ersten Aussagen von Jockel.

Weiter ging er auf die Betreuung der Jugendlichen ein, für die erst vor kurzem zwei Container zum Aufenthalt aufgestellt worden seien. Wichtig sei für ihn, dass die Jugendlichen in Mühlhausen nicht nur einen Aufenthaltsort haben, sondern auch dementsprechend betreut werden sollten: „Den Jugendlichen soll eine Orientierung gegeben werden, damit sie nicht an den Rand der Gesellschaft rutschen und vergessen werden.“

Ein besonderer Schwerpunkt für ihn sei auch die Nähe zu den Bürgern: „Die Bürger und Bürgerinnen aus der gesamten Gemeinde Mühlhausen sollen bedenkenlos ihr Wünsche äußern können.“ Weiter ging Jockel auf die geplante Stromtrasse P 53 ein, für deren Ablehnung er großen Beifall bekam. Nach den Ausführungen von Jockel, der auf der Liste die Plätze eins und zwei belegt, sprach Manfred Schreiner, der auf Platz drei und vier steht. Auch er sprach sich für eine vernünftige Jugendbetreuung, Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, Verkehrsberuhigung im Ortskern von Mühlhausen, sowie gegen die Konzeptlosigkeit bei Projekten, wie beispielsweise beim Bierwächterhaus, aus.

Die Kandidaten der FW

Offensichtlich brennen auch den weiteren 16 Kandidaten diese bereits angesprochenen Themen auf den Nägeln, denn immer wieder wurden diese Sachen angesprochen. So folgen auf der Liste, die Platzierungen in Klammern: Rene Meyer (5), Sigrid Schindler (6), Hans Graf (7), Stefan Auhuber (8), Norbert Pamin (9), Marie Hoyer (10), Sabine Dimler (11), Martin Wittmann (12), Leonhard Köppel (13), Ernst Schiffert (14), Florian Karl (15), Jörg Heim (16), Detlef Schwarzlühr (17), Thomas Schmidt (18), Anita Pröbster (19) und Maria Auhuber (20). Nachrücker ist Markus Heim.

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