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Musik

Open-Air-Festival vor der Felsenkulisse

In Deinschwang wird am 1. Juni erstmals ein Festival stattfinden. Der Name „Rocking Stone“ ist Programm.
Von Doris Distler

Das Rocking-Stone-Festival-Team ist voll bei der Sache: Sie besprechen sich und planen in ihrem Vereinsheim. Foto: Doris Distler
Das Rocking-Stone-Festival-Team ist voll bei der Sache: Sie besprechen sich und planen in ihrem Vereinsheim. Foto: Doris Distler

Lauterhofen.Im Kopf von Peter Neumeier vom Heimatverein Wurschtbachtal geisterte die Idee schon länger herum: Die beeindruckende Felsenkulisse bei Deinschwang, vor der seit 50 Jahren das Felsenfest gefeiert wird, wäre auch für ein Open-Air-Festival geeignet. Als dann Wolle Steinert von Cook Ray’s Gone konkret danach fragte, gab es keinen Grund mehr zur Zurückhaltung. In Deinschwang wird am 1. Juni das erste Open-Air-Festival stattfinden. Der Name: „Rocking Stone“. Natürlich standen für den Namen sowohl die Rolling Stones als auch die Felsenkulisse Pate.

Die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Wurschtbachtal ließen sich nicht lange bitten, sondern stiegen mit Begeisterung in das Projekt ein. Und nun sind sie seit Wochen am organisieren und planen, und treffen sich natürlich immer wieder im Vereinsheim Wurschtbachtal, um alles bei einem gemütlichen Bier zu besprechen. Jeder der Beteiligten – Christian und Jörg Baumgärtner, Peter Neumeier, Stefan Frauenknecht, Wolfgang Hirschmann, Philip Kerschensteiner, Matthias Lehmeier, dazu Wolle Steinert und Harald Schukow von Cook Ray’s Gone – hat seinen Part.

Festival

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Band half beim Organisieren

Die Bandmitglieder kümmerten sich dank ihrer Vernetzung in der Musikszene vor allem um die Verhandlungen mit den auftretenden Bands. Stefan Frauenknecht ist Kassier und organisierte mit den anderen zum Beispiel die Vorverkaufsstellen, aber auch via Internetbuchung, Wolfgang Hirschmann holte als kulinarische Versorgung den Essensstand einer Metzgerei an Land, für Getränke sorgt der Lieferant vom Felsenfest.

Das Festival

  • Tickets:

    Die Eintrittskarte kostet im Vorverkauf via www.okticket zehn Euro, als Papierticket im Vorverkauf elf Euro, an der Abendkasse zwölf Euro. Der Eintritt ist ab 18 Jahren. Tickets gibt es bei den Tankstellen Strobl-Williams in Lauterhofen, M+R in Traunfeld oder Auto Marx in Berg.

  • Camping:

    Da das Festival von 18 Uhr bis etwa 2.30 Uhr dauern wird, könnte der eine oder andere zelten wollen. Anfragen dazu sollen direkt an die Organisatoren gehen über info@rockingstone.de.

Dazu mussten noch Sanitätsdienst, Feuerwehr und Security organisiert werden, das Umzäunen des Geländes kommt auch noch dazu.

So müsste rundum für alles gesorgt sein, was an Eventualitäten bei so einem Festival auftreten kann.

2000 Fans haben Platz

Der Platz selbst ist weitläufig und bietet über 2000 Besuchern Platz. Die Bühne wird direkt vor der Felsenkulisse stehen. Die Infrastruktur vom Felsenfest ist sowieso da, nur die Bar am Hang wird geschlossen bleiben. „Zu aufwendig“, sei das Absichern, damit auf der Anhöhe nichts passiert. Dafür gibt es zwei Pilsbars und eine eigens aufgebaute Bar. Nicht nur die Optik, auch die Akustik dürfte inmitten der Felsenlandschaft einmalig sein, wenn die vier engagierten Bands auftreten. Das sind Vegetarian Meat Hooks aus Lauterhofen mit einer Mischung aus Grunge, Punk, Metal und Hardcore. Die Mars Mushrooms aus Ansbach ist eine Jamrockband. Dazu kommt Cook Ray’s Gone , die ihren Stil als neo-psychedelic bezeichnen und schließlich der Headliner Smokestack Lightnin’ aus Schwabach. Die Musiker waren schon als Begleitact für The Boss Hoss im Einsatz und unterstützten bereits den Ärzte-Schlagzeuger Bela B. als Begleitband. Sie bieten eine Mischung aus Country, Folk, Rockabilly und Soul. „Wir wollen regionale Musiker fördern und den Leuten etwas bieten“, sind sich die Organisatoren vom Heimatverein einig. „Und es soll günstig sein.“ Profit soll aus dem Festival nicht geschlagen werden. „Wenn es sich rechnet, machen wir es nächstes Jahr wieder“, sagen sie. Die Kosten werden vorwiegend von Sponsoren beglichen.

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