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Parsberg unterstützt den SVH

Der Sportverein aus Hörmannsdorf braucht eine neue Heizung. Dafür gibt es Zuschüsse von verschiedenen Stellen.
Von Günter Treiber

Mit einem Zuschuss kann der SV Hörmannsdorf bei seiner Sportheimsanierung rechnen.
Mit einem Zuschuss kann der SV Hörmannsdorf bei seiner Sportheimsanierung rechnen. Foto: Günter Treiber/Günter Treiber

Parsberg.„Der Verein hat an seinem Sportheim schon einiges gemacht und nun steht ein interessantes Förderprogramm an“, freute sich Bürgermeister Josef Bauer. In der Sitzung des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses erklärte er weiter, dass der SV Hörmannsdorf (SVH) bei einer Besprechung Mitte Juni eine finanzielle Beteiligung der Stadt Parsberg beantragt habe.

Die Öl-Heizungsanlage solle durch eine Pelletheizung ersetzt werden. Dazu gewähre das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) derzeit eine staatliche Förderung. „Für das Vorhaben wäre eine 45-prozentige Förderung möglich“, sagte Bauer und verwies an Geschäftsstellenleiter Stefan Schmidmeier, der die Förderung im Einzelnen errechnet hat.

Die Gesamtkosten belaufen sich demnach auf rund 44 700 Euro. Die Finanzierung wäre dann wie folgt vorgesehen: Der Verein leistet 5812 Euro, der Zuschuss der Stadt beträgt 8941 Euro, des Landkreises 894 Euro, der Bayerische Landessportverband fördert das Projekt mit weiteren 8941 Euro und das BafA mit 20 119 Euro.

Zinsloses Darlehen beantragt

Für den BLSV seien Forderungen zu erfüllen. So müsse die Stadt als Grundstückseigner eine Nutzungsüberlassung von mindestens 25 Jahren gewähren. Außerdem beantragte der SVH eine Übergangsfinanzierung bis zur Auszahlung der Zuwendung der BafA, den Anteil des BLSV und des Landkreises. Zusätzlich soll ein zinsloses Darlehen für die Finanzierung des Vereinsanteils mit einer jährlichen Rückzahlung von 2000 Euro gewährt werden. Bürgermeister Bauer sagte dazu: „Die Förderung des Sports und die Erhaltung und Modernisierung von Sportanlagen ist eine Voraussetzung für eine aktive Bürgerschaft“.

Corona-Massnahmen der Stadt

  • Stadtrat:

    Abstand halten und Maskenpflicht für Besucher

  • Bauhof:

    Einteilung in Arbeitsgruppen

  • Freibad:

    Die Regelungen sind am Eingang plakatiert –unter anderem dürfen maximal 300 Besucher für jeweils zweieinhalb Stunden ins Bad. (pgt)

Die Mitglieder des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses machten dem Stadtrat den Vorschlag, dass der SVH zu den Gesamtkosten einen Zuschuss von 8941 Euro erhält. Außerdem soll die Nutzungsüberlassung des Sportgeländes für 25 Jahre ab Fertigstellung der Maßnahme unkündbar, uneingeschränkt und unabdingbar gestattet werden. Zur Übergangsfinanzierung bis zur Auszahlung der Zuwendungen vorgeschlagen sollen die entstehenden Kosten getragen werden, wird dem Stadtrat vorgeschlagen.

Die Zuwendungen, so versichert der SVH, würden sofort 1:1 an die Stadt Parsberg weitergeleitet. Auf eine Verzinsung verzichte die Stadt. Dem SVH solle ein zinsloses Darlehen für die Finanzierung des Vereinsanteils mit einer jährlichen Rückzahlung von 2000 Euro auf drei Jahre gewährt werden.

Zuschüsse für Privatanwesen

Ein weiteres Thema war das Anwesen Seilergasse 2, das Dr. Helmut Gottsauner sanieren will. Das Architekturbüro Dömges sei in die Gestaltung eingebunden, erklärte Bauer. Unter Vorbehalt der Übereinstimmung mit dem Städtebaulichen Berater könne das Vorhaben aus Mitteln des Kommunalen Förderprogramms mit 25 000 Euro bezuschusst werden. Der Vorschlag an den Stadtrat lautet somit, dass man die 25 000 Euro gewähren soll. Davon entfallen auf die Stadt 15 000 und den Landkreis 10 000 Euro an Zuschüssen.

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