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Parsberger Fotograf zeigt seine Werke in Regensburg

Christian Segerer in Aktion

Der Parsberger Fotograf Christian Segerer präsentiert am Sonntag bei einer Vernissage in Regensburg seine Ausstellung „work – friendship – beat“. Die Fotografien erzählen die Geschichte einer Underground Rock Band – Whiteford Bronco. „Es ist die Geschichte einer Leidenschaft, fernab vom großen Rock’n Roll-Zirkus“, erzählt der Parsberger. Abgewetztes Parkett, eine nächtliche Autofahrt und der Raststättensnack seien die Szenen, die er mit der Kamera festhalten hat. „Glamourös ist das nicht gerade, eher riecht es nach Nikotin und Bier, so wie die Hände des Roadies, der nach dem Gig die nicht nur von diesen Substanzen geschundenen Kabel aufrollt“, erinnert sich Christian Segerer.

Und obwohl die Gesichter auf diesen Bildern gänzlich unbekannt sind und die sonst allgegenwärtige Promotion-Maschinerie Sendepause hat, fühlt sich der Betrachter dennoch angesprochen. „Ich hatte stets eins im Sucher – den Rock’n Roll 2.0 wenn man so will, den Kern der Sache, den es schon vor Dieter Bohlen gab und immer geben wird“, sagt Christian Segerer. Er wollte festhalten, warum manche Menschen bestimmte Dinge einfach tun müssen, ungeachtet einer materiellen Entlohnung. „Es ist der Bühnen-Nervenkitzel, der mehr als ein Mythos ist, sich in den kleinsten Details manifestiert und dabei selbst totes Equipment umwerfend sexy aussehen lässt“, erklärt der Parsberger.

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