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Politik

Parsberger sind oft zu schnell unterwegs

Das Ergebnis der kommunalen Verkehrsüberwachung wurde vorgestellt. Nun muss die Stadt über eine Mitgliedschaft entscheiden.
Von Günter Treiber

Von dieser Kreuzung aus, eventuell nach Bau eines Kreisverkehrs, will die FW-PWG-Fraktion Parsberg Süd erschlossen haben. FOTO: TREIBER
Von dieser Kreuzung aus, eventuell nach Bau eines Kreisverkehrs, will die FW-PWG-Fraktion Parsberg Süd erschlossen haben. FOTO: TREIBER

Parsberg.Wie sinnvoll eine Mitgliedschaft wäre, erläuterten Sandra Schmidt und Thomas Gräml vom Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit. Für zunächst ein Jahr ist die Stadt eine Zweckvereinbarung eingegangen, die am 30. April ausläuft. Nun muss die Stadt in der nächsten Sitzung entscheiden, ob sie eine Vollmitgliedschaft eingehen will.

17 Messstellen haben die Mitarbeiter des Zweckverbandes zusammen mit der Stadtverwaltung und der Polizei auserkoren. Sechs Mal waren es Stellen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und elf Stellen mit 50 km/h. 37 Messungen wurden insgesamt vorgenommen und dabei die Geschwindigkeit von 14 662 Fahrzeuge gemessen.

Die Ergebnisse waren ernüchternd. Die Überschreitung um 56 bis 60 km/h haben 499 Fahrzeuglenker vorgenommen, von 61 bis 65 km/h 248 Lenker. Die Messungen setzen sich fort bis zu den Spitzenreitern, nämlich bei Überschreitungen von 81 bis 90 km/, da mussten acht Fahrer tief in die Geldbörse greifen und ein Fahrverbot hinnehmen. Ein Fahrer war dabei, der die Geschwindigkeit um über 90 km/h überschritten hatte. Bürgermeister Josef Bauer sagte dazu: „Wir wollen niemand abzocken, aber es sollte sich einfach jeder an die Straßenverkehrsordnung halten“.

Benutzung der Parkgarage

Zum sogenannten ruhenden Verkehr gehört das Thema Parkgarage, das bereits in der Ausschusssitzung diskutiert wurde. Einstimmig hat sich das Stadtratsgremium entschlossen, die von der Verwaltung erarbeitete Satzung anzunehmen. Sie regelt das Verhalten in der Parkgarage, soll das Langzeitparken verhindern, wie auch den bereits öfter festgestellten Vandalismus.

Hierzu machte der Bürgermeister die Anmerkung, dass bereits eine Video-Überwachung installiert sei. Ordnungswidrigkeiten können Geldbußen bis zu 2 500 Euro belegt werden.

Weitere Vergaben

  • Technologiecampus:

    Hier wurden Schlosser- und Malerarbeiten vergeben.

  • Schlosserarbeiten II:

    Sollen mit 35 270 Euro bei einer Kostenberechnung von 27 000 Euro an die Firma danialu GmbH gehen.

  • Malerarbeiten:

    Sollen mit 56 300 Euro nach Prüfung aller Angebote durch den Bürgermeister an die Firma Klügl gehen.

Eine weitere Satzungsänderung gab es zum Thema Jugendleiter/in-Card (Juleica). Diese Card dient zur Legitimierung und Qualifikationsnachweis für Mitarbeiter in der Jugendarbeit. In Parsberg bringt es den Besitzern einen freien Eintritt ins Burgmuseum, Ermäßigung im Freibad um eine Gebührenstufe nach unten und in der Städtischen Bücherei eine Reduzierung um 50 Prozent.

Der Antrag der CSU-FWL-JB-Fraktion um eine Erhöhung der Aufmerksamkeit für das Burgmuseum und entsprechende Werbung dafür, wurde vom Gremium einstimmig angenommen (wir berichteten bereits ausführlich). Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen Schritte zur Umsetzung einzuleiten.

Längere Diskussionen gab es zu einem weiteren Antrag, diesmal über den der FW-PWG-Fraktion. Im Rahmen der Erschließung des Baugebiets Süd-Ost sollen der Parsberger Süden und damit auch die Bezirkskliniken erschlossen werden.

Planer zeigen die Anbindungen

Es soll dabei eine Haupterschließungsstraße geben, die wohl über die Straße Am Wasserstein von der Bahnunterführung weg gebaut werden wird. Nach vielem Dafür und Dagegen entschloss man sich, Fachplaner die künftigen Anbindungen aufzeigen zu lassen.

Die Gemeindeverbindungsstraßen Hörmannsdorf-Eichensee und Klapfenberg-Rosenthal werden saniert. Den Auftrag erhielt die Firma Strabag, die Angebotssumme beläuft sich auf rund 236 000 Euro. Die Sanierung der Grundschule biegt in die Zielgerade ein. Mit einer Gesamtsumme von 480 200 Euro wurden Gewerke an vergeben. Die Metallbau- und Verglasungsarbeiten wurden zurückgestellt.

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