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Region Neumarkt
Montag, 28. Mai 2018 29° 1

Jahresversammlung

Pavelsbachs Feuerwehr hat ein Problem

Auch darum ging es bei der Diskussion anlässlich der Jahresversammlung. CSU-Listenkandidatin kritisierte als Gast die Grünen.

Treue CSUler wurden in Pavelsbach geehrt.Foto: Fischer

Pavelsbach.Der CSU-Ortsverband Pavelsbach traf sich zur Jahresversammlung im Gasthaus Schrödl. Auf der Tagesordnung standen aktuelle kommunalpolitische Themen und der Ausblick auf einen spannenden Landtags-Wahlkampf. Zu diesem Thema äußerte sich Helga Huber, die CSU-Listenkandidatin für den Bayerischen Landtag.

Ortsvorsitzender Thomas Härtl verwies darauf, dass 2017 die Anzahl der Mitglieder konstant bei 22 liege. Vier von ihnen wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Markus Hofmann (25 Jahre), Markus Hirsch (15 Jahre), Michael Frisch und Markus Fersch (zehn Jahre). Als Delegierte für die Neumarkter Kreisversammlung wurden Markus Hofmann und Thomas Härtl gewählt.

In der Diskussion ging es um die aktuellen kommunalpolitischen Themen in Pavelsbach. Thomas Härtl berichtete aus dem Marktgemeinderat Postbauer-Heng. Für die Erweiterung des Gewerbegebietes An der Heide hat der Marktgemeinderat den Bebauungsplan auf den Weg gebracht, so dass bald mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann.

Die Renaturierung des Henger Bachs im Pavelsbacher Nordwesten ist abgeschlossen. An den Folgeschäden der Bauarbeiten an Wegen und Drainagen übten einige Parteimitglieder harsche Kritik. Wie es mit der Bauland-Entwicklung im Ort weiter geht, sei momentan fraglich.

Hitzig wurde die Debatte beim Thema Modernisierung des Feuerwehrhauses. Eine Erweiterung des Erdgeschosses hat sich als notwendig für die Feuerwehr herausgestellt, der Marktgemeinderat machte sich davon vor Ort ein Bild. Diskutiert wird nun über einen zweigeschossigen Anbau. Es könnte im ersten Stock ein öffentlicher Gemeinschaftsraum entstehen, der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten offen stehen würde. Zuletzt stellte Bürgermeister Horst Kratzer den Entwurf für einen Anbau bei der Bürgerversammlung vor.

Während Kritiker des Projekts zu hohe Kosten befürchten und die Notwendigkeit eines zweistöckigen Anbaus generell in Frage stellen, sieht Thomas Härtl den Anbau als einmalige zukunftsweisende Chance für das Dorf: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, einen weiteren öffentlichen Raum für die Vereine und für ehrenamtlich Tätige zu schaffen. Das sehe ich als Investition in die Zukunft des Dorflebens, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen“. Finanziell unterstützt würde die Erweiterung im ersten Stock außerdem vom Amt für ländliche Entwicklung, so Härtl.

Auch in der Landespolitik sind die Kommunen derzeit zentrales Thema. Bei der geplanten Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung sei es entscheidend, ein Modell für Gegenfinanzierung für die Kommunen zu etablieren, betonte Helga Huber. „Auch bei der Einschränkung des Flächenverbrauchs können Lösungen nur gemeinsam mit den Kommunen gefunden werden, die die kommunale Planungshoheit nicht beschneiden. Ein Volksbegehren wie es die Grünen anstreben, ist nicht der richtige Weg“, ist sich die Listenkandidatin sicher. (njf)

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