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Politik

Penkala tritt in Deining an

Der Kandidat wurde von den Freien Wählern einstimmig gewählt. 2020 will Arkadiusz Penkala Bürgermeister werden.
Von Andreas Friedl

Bürgermeisterkandidat Arkadiusz Penkala (41) blickt mit Ehefrau Darka und den Funktionsträgern der Freien Wähler zuversichtlich auf die Wahl. Foto: Friedl
Bürgermeisterkandidat Arkadiusz Penkala (41) blickt mit Ehefrau Darka und den Funktionsträgern der Freien Wähler zuversichtlich auf die Wahl. Foto: Friedl

Deining.Mit dem 41-jährigen Arkadiusz Penkala aus Deining als Kandidaten für das Amt des ersten Bürgermeisters treten die Freien Wähler (FW) bei der Kommunalwahl am Sonntag, 15.März 2020, an. Bei der Nominierungsversammlung, die am Mittwochabend in der Gaststätte „Zum Hahnenwirt“ in Deining stattfand, war Penkala der einzige Kandidat. Bevor er gewählt wurde, war es dem Vorsitzenden der FW Deining, Harald Kaunz, vorbehalten, die zwei Dutzend Gäste, unter ihnen der Kreisvorsitzenden der FW, Günter Müller, und die beiden örtlichen Gemeinderäte Werner Keckl und Franz-Xaver Meier zu begrüßen.

In seinen Worten verwies Kaunz auf die Ziele der FW. Bürgernah wolle man sein, mit den Bürgern reden, unabhängig ohne Parteipolitik und gleichzeitig sachbezogen. „Die Freien Wähler werden die Zukunft der Gemeinde positiv mitgestalten.

Arkadiusz Penkala

  • Persönlich:

    Beruflich ist er selbstständiger Schreinermeister und hat sich vor zwei Jahren, nachdem er fast zehn Jahre in Tauernfeld wohnte, im Deininger Neubaugebiet angesiedelt. Gegenüber der Mittelbayerischen sagte er: „Wir fühlen uns hier zuhause.“

Wir in Deining stehen gut da, müssen aber auch die Infrastruktur voranbringen.“ Günter Müller, der Kreisvorsitzende der FW, warf in seinen Worten auch einen Blick auf die Besetzung des Bürgermeisterkandidaten und die Kandidatenliste für den Gemeinderat: „Es ist Wahlzeit.

Dabei ist es nicht immer einfach geeignete Leute für das Ehrenamt, in diesem Fall für den Gemeinderat zu finden, da sie dafür viel Zeit aufbringen müssen.“ Wie Müller weiter ausführte, sei Deining eine zuzugstarke Gemeinde. „Ich kann ihnen zum Gewerbegebiet Tauernfeld gratulieren. Wenn ich von Neumarkt nach Deining fahre, meine ich, es gehört zu Neumarkt.“

Kandidat will Familien fördern

Ohne lange Umschweife wurde anschließend das Wahlverfahren eröffnet und Arkadiusz Penkala von Harald Kaunz als Kandidat für das Bürgermeisteramt der FW vorgeschlagen. Da keine weiteren Vorschläge aus den Reihen der Gäste kamen, wurde Penkala von den Mitgliedern der FW Deining in geheimer Wahl mit 100 Prozent der Stimmen als Kandidat bestätigt.

Sichtlich erleichtert durfte der frisch gekürte Bürgermeisterkandidat die Glückwünsche von Müller und Kaunz entgegennehmen. In seiner Vorstellung betonte der 41-Jährige, dass in den vergangenen Jahren viel Gutes in der Gemeinde Deining entstanden sei: „Dennoch bin ich der Meinung, dass es sehr viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt, dass sich unsere Gemeinde positiv und im Sinne unserer Mitbürger weiterentwickeln kann.“ Als Freier Wähler liege ihm die Förderung junger Familien besonders am Herzen. Eine Gemeinde lebe außerdem von ihren Vereinen und Ehrenämtern. Dieses „Rückgrat unserer Gesellschaft“ würde er gerne fördern. Unter anderem sprach Penkala sich auch für weitere Existenzgründungen in der Gemeinde aus. Unter der Rubrik „Wünsche oder Sorgen“ gab es dann viele Wortmelden aus den Kreisen der Veranstaltungsbesucher.

In geordnete Bahnen lenken

So sprach etwa ein Gast die fehlenden Parkplätze im Bereich der Schloßstraße für den neuen Kindergarten oder bei Veranstaltungen in der Labertalhalle an. Hinsichtlich des Kindergartens meinte Gemeinderat Werner Keckl dazu: „Das Parken für den neuen Kindergarten sollte kein Problem sein. Der Kindergarten sollte im Dorf und nicht am Ortsrand sein. Zu den Bring- oder Abholzeiten der Kinder ist es in anderen Ortschaften genau so.“

Der Tenor, sowohl von den beiden Gemeinderäten Werner Keckl und Franz-Xaver Meier als auch von den Besuchern, war, dass nun in vernünftige Bahnen gelenkt werden solle, was in Deining in den letzten 15 Jahren „explodiert“ sei. Hinsichtlich des Zuzugs in Deining sagte Franz-Xaver Meier: „Wenn wir die Kids von oben nicht hätten, dann gute Nacht für den 1.FCDeining.“

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