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Austausch

Pfadfinder bauen ein neues Haus

Die Beziehung zwischen Kastl und Ungarn ist, auch nachdem das Ungarische Gymnasium aufgelöst wurde, noch besonders stark.

Die Grundsteinlegung beim Pfadfinderhaus Foto: Zoltan Szilagyi
Die Grundsteinlegung beim Pfadfinderhaus Foto: Zoltan Szilagyi

Kastl.Oberhalb des Markts liegt das Pfadfinderhaus der westeuropäischen ungarischen Pfadfinder, die nun bei einer kleinen Feier den Grundstein für ein neues Gebäude am Waldrand gelegt haben, eine Tafel mit deutscher und ungarischer Aufschrift und der Jahreszahl 2019.

Das Pfadfinderhaus

  • Buchen:

    Gruppen können das Pfadfinderhaus unter www.gruppenhaus.de (Mennersberg eintragen) buchen.

Das alte Haus ist über 30 Jahre alt und in den letzten Jahren zu klein geworden – es bietet nur 30 Schlafstellen und eine Küche. Im neuen Gebäude wird ein Versammlungsraum für bis zu 100 Leute entstehen, dazu weitere 24 Schlafstellen, so Peter und Lydia Jablonkay vom Vorstand der ungarischen Pfadfinder in Deutschland. Geplant hat das neue Haus Georg Müller. Der junge Architekt stammt aus Kastl, sein Vater György war Schüler und dann Lehrer und Erzieher im Ungarischen Gymnasium.

Mit 200000 Euro unterstützt auch der ungarische Staat das Projekt. Weitere 500000 Euro werden aber bis zur Fertigstellung benötigt, die durch Spenden gesammelt werden sollen, sagte Lydia Jablonkay. Zur Grundsteinlegung war der stellvertretende Staatssekretär Dr. Peter Szilágyi gekommen. Nicht nur ungarische Pfandfinder aus ganz Deutschland, sondern auch deutsche Pfadfinder aus Rosenberg waren zu dieser Feier angetreten. Ehemalige Schüler des Ungarischen Gymnasiums sind ebenfalls zahlreich erschienen. Sie zeugten über die enge Verbundenheit, die beide Einrichtungen im Laufe der letzten Jahrzehnten miteinander gehabt haben. Am Mennersberg liegt das Pfadfinderareal eingebettet in die Natur, neben dem älteren Haus und einem Stadel ist die große überdachte Feuerstelle ein besonderer Hingucker. In diesem Jahr ist auch eine Spielburg für Kinder aus Holz entstanden. Auf dem neun Hektar großen Areal ist reichlich Platz für Zelte.

Andreas Otterbein, dritter Bürgermeister der Marktgemeinde, sagte, er freue sich über die Erweiterung – auch die Gemeinde sei Nutzer der Anlage. Unter anderem die Gäste aus der ungarischen Partnergemeinde Érsekcsanád kommen hier gern unter, die Erweiterung biete neue Möglichkeiten.

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