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Glaube

Pilger treffen sich wieder

Vor zehn Jahren machten sich 45 Velburger auf den Weg nach Altötting. Sie beteten für den Erhalt von Haus Betanien.
Von Wolfgang Schön

Die Velburger Wallfahrer bei ihrem Einzug 2009 in Altötting Foto: Schön
Die Velburger Wallfahrer bei ihrem Einzug 2009 in Altötting Foto: Schön

Velburg.Zehn Jahre ist es nun her, als die Velburger auf eine Anregung des zwischenzeitlich verstorbenen Peter Winter zu einer Wallfahrt nach Altötting aufgerufen haben. Anlass waren 2009 die Entwicklungen um das Hans Betanien, wo die Provinzleitung der Heilig-Kreuz-Schwestern in Altötting erstmals mitgeteilt hatte, dass die Schwesternniederlassung in Velburg aufgelöst werde solle, weil der Orden bedingt durch den Schwesternmangeln keine Heilig-Kreuz-Schwestern mehr nach Velburg geben könne.

„Wenn nichts mehr hilft, dann hilft vielleicht beten“, sagte man sich und setzte dies bei der „Velburger Altötting-Wallfahrt“ in die Tat um. Zum einen wollte man aus Dankbarkeit über die lange Zeit (seit 1921) des Wirkens der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Velburg diese Wallfahrt durchführen, andererseits aber sicherlich auch in der Hoffnung und dem Vertrauen auf Gottes Hilfe, dass es mit der Schwesternniederlassung in Velburg weitergehen solle. Was daraus wurde, weiß man heute. Die Heilig-Kreuz-Schwester, Oberin Maria Regis und die Kindergartenleiterin Schwester Annette, wirkten bis September 2014 in Velburg und das Haus Betanien wurde danach von der „Gemeinschaft der Apostolischen Schwestern vom Heiligen Johannes“ übernommen. Die junge Ordensgemeinschaft der Johannesschwestern in Frankreich erklärte sich nach langen Verhandlungen und großer Unterstützung durch die Verantwortlichen der Diözese Eichstätt, Bischof Gregor Maria Hanke trat persönlich als Fürsprecher ein, bereit, in Velburg die erste Niederlassung des Ordens in Deutschland zu gründen.

Das Wiedersehen

  • Programm:

    Es gibt eine Kaffeerunde und eine Dia-Schau.

  • Redner:

    Schwester Oberin Maria Regis und Schwester Annette berichten, wie es ihnen seit dem Abschied von Velburg geht. Bürgermeister Bernhard Kraus spricht darüber, wie er die Entwicklung um das Haus Betanien heute sieht.

Somit war die Zukunft mit dem Fortbestand der Bildungs- und Begegnungsstätte Haus Betanien gesichert. In zwei Jahren im Jahr 2021 werden es dann 100 Jahre sein, das Velburg eine Niederlassung mit Ordensschwestern hat.

Die beiden Organisatoren der damaligen „Velburger Altötting-Wallfahrt“ Josef Knoll und Alois Kürzinger haben sich nun an diese Ereignisse von damals zurückerinnert und aus Anlass der zehn Jahre, 2009 bis 2019, zu einem Nachtreffen eingeladen. Angesprochen sind insbesondere die 45 Fußwallfahrer, die sich damals im September 2009 auf den rund 160 Kilometer langen viertägigen Wallfahrtsweg von Velburg nach Altötting gemacht haben. Beim Einzug und dem feierlichen Dankgottesdienst waren dann noch weitere mehr als 300 Pilger aus der Region Velburg und Umgebung mit dabei, die damals mit Bussen und Autos nach Altötting gekommen waren. Die Buskosten wurden für alle Teilnehmer von der Stadt übernommen.

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