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Region Neumarkt
Sonntag, 17. Juni 2018 22° 6

Bürgerversammlung

Pläne für das Velburger Rathaus

Nach Information von Bürgermeister Kraus sollen Teile der Verwaltung in das Anwesen Hinterer Markt untergebracht werden.

Auch der Hintere Markt war Thema in der Versammlung. Foto: Schön
Auch der Hintere Markt war Thema in der Versammlung. Foto: Schön

Velburg. Offensichtlich finden immer mehr Bürger großes Interesse an der Entwicklung ihres Wohnortes, denn nur wenige Plätze blieben bei der Bürgerversammlung am Mittwochabend im Velburger Pfarrheim unbesetzt. Anwesend waren auch eine Vielzahl von Stadträten sowie zweiter Bürgermeister Klemens Meyer und dritter Bürgermeister Bernhard Dürr.

Zu Beginn der Veranstaltung sagte Bürgermeister Bernhard Kraus, dass der Flächennutzungsplan (FNP) hohe Aktualität genieße, wobei hier verschiedene Kriterien, wie beispielsweise Denkmalschutz oder Sanierungsgebiete eine große Rolle spielen würden. Dabei verwies Kraus auch auf die in der Innenstadt durchgeführten Projekte, wie den Durchgang von der Altstadt zum Netto-Einkaufsmarkt oder den noch nicht vollendeten Parkplatz am ehemaligen Raiffeisensilo an.

Unterbringung auf Dauer

Beim letzten Projekt laufe zur Zeit ein Rechtsstreit mit der bauausführenden Firma, so Kraus. Weiter sprach er die zur Zeit wichtigsten Vorhaben des Hauptortes Velburg an. So sei dies der geplante Bau des Anwesens Hinterer Markt 3, in den die Verwaltung, zumindest ein Teil davon, nicht nur für die Zeit der Rathaussanierung, sondern auf Dauer, untergebracht werden soll. Detailliert stellte Kraus auch die geplanten Räumlichkeiten des Rathauses vor. Eine „Herausforderung“, wie es der Rathauschef formulierte und was sich bei der späteren Fragerunde der Bürger als großer Diskussionspunkt erwies, war das Wieseranwesen. Ausführlich erläuterte er die getrennten Ankäufe von Haus und Stadl, sowie den anschließenden Stadtratsbeschluss vom November, bei dem ohne Gegenstimme beschlossen worden sei, dass die Zwischenstation für die Fernwärmeversorgung im Keller eines dann eventuell später zu errichteten Hauses untergebracht werden soll. Hinsichtlich der Sanierung des Stadl’s ließ Kraus wissen, dass eine Sanierung dieses Objektes nicht unter einer staatlichen Förderung von 80 Prozent in Frage kommen würde.

Rückzahlung für Bürger

Weitere von Kraus angesprochene Themen waren der vom Gesetzgeber vorgesehene Wegfall der Straßenausbaubeitragssatzung, kurz StraBS genannt, bei dem einige Bürger der Gemeinde, die bereits in Vorleistungen für ihren Anteil getreten sind, dann mit Rückzahlungen zu rechnen hätten.

Die Baugebiete am Finkenherd und Am Sperlasberg, Sanierung einiger Straßen im Stadtgebiet, Fertigstellung der Friedhofstoilette, Verdichtung der Innenstadt und Gewerbegebiete gehörten zu den weiteren Themen, die von Kraus angesprochen wurden. Die Fragen der Bürger befassten sich mit der schon leidlichen und bekannten Situation bei der Anlieferung am Wertstoffhof, wie es ein Velburger Bürger formulierte. Zudem sprach er eine Verkehrsberuhigung in der Dr.-Ludwig-Straße an.

Probleme mit dem Straßenverkehr sprachen auch Bürger am sogenannten „Postberg“ mit Falschparkern und in der Parsberger Straße, sowie des Fürstenwegs an, bei denen vehement ein Durchfahrtverbot für Lkw gefordert wurde. (naf)

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