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Sitzung

Platz für Brennholz wird neu eingeteilt

Ein Teil des bisherigen Lagerplatzes in Dietfurt wurde verkauft. Es wurde aber eine Lösung gefunden.
Von Johann Grad

Für die Lagerung des Brennholzes wurde eine Lösung gefunden. Foto:Grad
Für die Lagerung des Brennholzes wurde eine Lösung gefunden. Foto:Grad

Dietfurt.Zwei Lagerplätze für Brennholz auf öffentlichem Grund in Töging am Anger nahm der Bauausschuss bei einem Ortstermin in Augenschein.

An einem Lagerplatz, der von zwei Pächtern belegt ist, hat jemand Interesse und möchte ihn als Bauplatz kaufen. Den zweiten Lagerplatz hat die Stadt gekündigt und damit den Vertrag aufgehoben. Davon sind drei Pächter betroffen. Ein Interessent hat von der Stadt einen Teil dieses Lagerplatzes gekauft, um dort ein Wohnhaus zu errichten. Den anderen Teil dieses Lagerplatzes kann man laut Bürgermeisterin Carolin Braun in Richtung „Englersee“ verlängern, die Holzplätze etwas verkleinern und an die fünf Interessenten verpachten. Damit zeigten sich alle einverstanden.

Während der Bauzeit für das entstehende Haus ist mit einigen Behinderungen zu rechnen, da allgemein Anlieferungen aller Art nur vom Anger aus möglich sind. Es bleibt noch genug Platz übrig, „dass jeder seine Kreissäge anwerfen und Brennholz schneiden kann“, wie Stadtrat Karl Böhm anmerkte. Eine Imkerin hat in ihrem Garten am Anger Bienenkästen stehen. Laut Stadtrat Karl Ferstl wäre beim Englersee auch ein schöner Bienenplatz.

Im Sitzungszimmer stimmte der Ausschuss ohne lange Diskussion dem Bau von Lagerhallen in Vogelthal und Hainsberg zu. Unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen und Informationen war vieles zu besprechen. Johannes Seelus erkundigte sich, wer bei Felsstürzen haftet. In der Regel der Eigentümer, so Bürgermeisterin Braun. Für einen Bereich in Mühlbach gibt es ein Gutachten, mit dem die Stadt auf der sicheren Seite ist. Stadttechniker Erwin Rabl wies daraufhin, dass dort vor einigen Jahren loses Material weggeschafft wurde.

Ilse Werner sprach den Abbruch des Stöckelhauses an. Laut Bürgermeisterin Braun ist der Antrag gestellt, auch der für die Förderung der Abbruchkosten. Weiter wollte Ilse Werner wissen, wie es um die behindertengerechte Gestaltung des Weges zur Kirche steht. Man stehe in der Pflicht, Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Bürgermeisterin Braun will Wiebke Fett von der Städtebauförderung noch einmal zum Gespräch in den Stadtrat einladen.

Johannes Seelus wies auf das Schreiben von Angeliki Gleixner hin, das anscheinend in Dietfurt verteilt wurde. Es enthält laut Seelus Unwahrheiten und keine Fakten, worauf auch Vizebürgermeister Oliver Kuhn hinwies. Die Aussage „Aus dem Rathaus werden Gerüchte gestreut“ überschreitet laut Ilse Werner die Grenzen. Bürgermeisterin Braun sieht die Meinungsfreiheit, findet es aber problematisch, über einen Betroffenen zu reden. Martin Schmid verlangt, dagegen zu halten, denn Wohnungsbau ist am neuen Standort überhaupt nicht möglich, wie in der Versammlung klar gesagt wurde. Unerträglich sind Aussagen wie „dass mit der dritten Frage bei den Bürgern Angst geschürt werden soll“.

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Aus dem Ausschuss

  • Öffentlicher Nahverkehr:

    Karl Böhm will in Töging eine zweite Haltestelle, weil der Weg zur bestehenden von manchen Stellen aus fast ein Kilometer lang ist.

  • Verunstaltetes Areal:

    Ilse Werner darauf hin, dass es im Premerzhofer Weg ein ungepflegtes Areal gibt.

  • Geschwindigkeitsmessung:

    Ilse Werner möchte die Ergebnisse besprechen.

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