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Pölling: Rohbau der Fibalon-Halle fertig

Seit dem Spatenstich im Dezember hat sich bei der neuen Produktionshalle einiges getan. Nun wurde Richtfest gefeiert.
Von Luis Münch

Die Gäste feierten Richtfest. Foto: Münch
Die Gäste feierten Richtfest. Foto: Münch

Neumarkt.Nach dem Spatenstich im Dezember vergangenen Jahres und der Grundsteinlegung im März fand am Montagnachmittag das Richtfest für die neue Betriebshalle der Firma Dari GmbH und Fibalon GmbH statt.

„Die Arbeiten sind ohne Zwischenfälle verlaufen und darüber sind wir sehr glücklich“, erklärte Architekt Gerhard Mauerer. Anfangs sei der Verlauf der Bauarbeiten etwas holprig gewesen. „Aber das muss bei einem Projekt in dieser Größe so sein“, sagte der Architekt in seiner Richtfestrede.

2500 Quadratmeter große Halle

Die fachkundige Arbeit sei, soweit sichtbar, mangelfrei. „Das meiste, was man sieht, ist Stahl“, sagte Mauerer über die Betriebshalle.

Die 2500 Quadratmeter große Halle steht auf einem 5000 Quadratmeter großen Grundstück im neuen Gewerbegebiet in Pölling. „Vor vier Monaten haben wir mit dem Bauen begonnen und wir sind sehr gut im Zeitplan“, erklärte der Bauherr, Andreas Richter.

Der Geschäftsführer der Firma sagte, dass es noch im Winter so ausgesehen habe, als würde es Verzögerungen geben. Der Umzug in das neue Gebäude ist für Ende des Jahres geplant. „Die Standortsuche war sehr kompliziert“, sagte Mauerer.

Das Grundstück im neuen Industriegebiet in Pölling habe sich sehr geeignet. Die Halle sei zunächst größer geplant, später kleiner geschrumpft worden. Die Betriebshalle sei zudem auf Expansion vorgedacht. „Das Gebäude könnte noch erweitert werden“, sagte der Architekt. Neben einer Werkstatt und einem Meisterbüro finden auch ein Warenlager und ein Büro ihren Platz.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Die Firma Dari GmbH

  • Produkt:

    Der Wasserfilter mit dem Namen „Fibalon“, der von der Neumarkter Firma Dari produziert wird, soll unter anderem der Filtration industrieller Wasser dienen.

  • Kunden:

    Die Neumarkter Firma liefert ihre Produkte für die Trinkwasserfiltration und Wasseraufbereitung an internationale Großhändler und auch in Entwicklungsländer.

Wirtschaftlichkeit ist wichtig

„Die Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund. Das Design und die Gestaltung des Gebäudes sind nicht so wichtig“, sagte Mauerer. Die einzige größere Schwierigkeit stellt ein erhöhter Sulfat-Wert im Boden dar. Die Werte des Stoffes, der aus gipshaltigem Material oder Dünger kommt, überschreiten den Grenzwert und befänden sich über der Versorgungsklasse. „Es ist sehr schwer, eine Deponie zu finden, die das annimmt“, sagte der Architekt. Sonstige Zwischenfälle oder gar Unfälle hätte es während des bisherigen Bauverlaufs nicht gegeben.

Die Firma Dari, die im Volksmund unter dem Namen „Watte Richter“ bekannt ist, produziert in einem Gebäude hinter dem Freibad. Vor zwei Jahren habe man sich dazu entschlossen, eine neue Halle zu bauen. „Das alte Gebäude ist zu klein und zu alt“, so Richter.

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