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Region Neumarkt
Montag, 20. August 2018 28° 2

Ehrenamt

Prächtiges Fest zum Jubiläum

Vor 150 Jahren wurde die Feuerwehr Parsberg gegründet. Das wurde ausgiebig gefeiert. Höhepunkt war der große Umzug.
von Christiane Vatter-Wittl

  • Die Festdamen überraschten beim Umzug mit einem türkisen Kleid. Fotos: Vatter-Wittl
  • Die Schirmherren Staatsminister Albert Füracker und Bürgermeister Josef Bauer zapften das erste Fass Bier an. Foto: Vatter-Wittl
  • Bereits am Freitag begeisterten die Festdamen mit einem Kleid in bordeauxrot. Foto: Vatter-Wittl

Parsberg. PARSBERG. Drei Jahre wurde geplant und vorbereitet, am Wochenende wurden die Organisatoren des Feuerwehrjubiläums belohnt. Das Fest verlief reibungslos und die Parsberger zeigten, dass sie sehr gut feiern können. Begonnen wurde am Freitagnachmittag. Der Jubelverein, der Patenverein, die Feuerwehr Darshofen, und das Patenkind, die Wehr aus Klapfenberg, zogen mit den beiden Schirmherren und weiteren Ehrengästen, angeführt von der Lupburger Blasmusik, zum Kriegerdenkmal. Dort zelebrierte Stadtpfarrer Thomas Günther das Totengedenken für die verstorbenen Gründerväter und Kameraden. Vorsitzender Arthur Burger und Kommandant Florian Käufl legten einen Kranz nieder. Danach zog man wieder zum Festzelt.

Kameradschaft weiter gefestigt

Vorstand Burger begrüßte die Gäste und läutete die dreitägigen Feierlichkeiten ein. Dabei dankte er dem Festwirt Jürgen Schützenmeier und besonders den beiden Schirmherren, Staatsminister Albert Füracker und Bürgermeister Josef Bauer. Auch der Feuerwehr Darshofen dankte er für die Übernahme der Patenschaft.

Darshofens Vorstand Ludwig Gradl gratulierte der Stützpunktfeuerwehr zu ihrem Jubiläum und freute sich, dass durch die Patenschaft die jahrzehntelange Verbundenheit weiter gestärkt werde. „Durch das Feiern werden Kameradschaft und Freundschaft gepflegt und gefestigt, die dazu beitragen, in Notfällen jederzeit helfend bereitzustehen“, sagte Gradl. Albert Füracker lobte den Einsatz der Feuerwehr. „Die Parsberger Wehr ist die stärkste Truppe in unserer Umgebung. Zu meiner Zeit als aktiver Feuerwehrler habe ich bei einem Einsatz immer gehofft, dass die Parsberger schon da seien und das waren sie auch immer.“ Bürgermeister Bauer witzelte vor dem Bieranstich noch, warum er ein größeres Fass bekommen habe, als der Minister, schließlich hatte er bereits in der Vergangenheit Pech beim Anzapfen. Auch in Parsberg war Füracker das Glück nicht hold. Während Bauer zwei Schläge brauchte, war bei seinem Fass der Gummi nicht richtig angebracht und es klappte nicht reibungslos.

Dafür war die Feierlaune umso größer. Der Froschaxn Express eröffnete das Fest musikalisch und schon bei den ersten Takten wurde auf den Tischen getanzt. Genauso stimmungsvoll ging es am Samstag weiter. Bereits am Nachmittag konnten die Kinder und Erwachsenen die Fahrzeugausstellung begutachten. Feuerwehr und THW stellten ihre Wagen aus. Abends sorgten die Pfalzgrafen für Stimmung, die die Gipfelstürmer dann zu nutzen wussten.

Schnell füllten sich das Zelt, der Biergarten und alle Plätze, die um das Zelt aufgestellt waren. Die Festdamen und die Feuerwehrler gaben sich an diesem Abend Ton in Ton mit türkisen Trachtenhemden. Auch die Festdamen der 125-Jahr Feier kamen zu einem Revival zusammen und zeigten, dass auch sie Stimmung machen können.

Zwölf Kapellen spielten auf

Der Sonntag wurde gemütlich eingeläutet. Begonnen wurde mit einem Frühschoppen, bevor der Festgottesdienst im Festzelt begann. Stadtpfarrer Thomas Günther zelebrierte die Messe. Als Gast war der ehemalige Parsberger Pfarrer Hans Schächtl als Konzelebrant gekommen. Im Anschluss freute sich der Bürgermeister, die zahlreichen Ehrengäste, Vereine und Gäste begrüßen zu dürfen.

Bauer dankte für das große Engagement, dass die Feuerwehrler seit Jahren an den Tag legen, um anderen zu helfen und um Leben zu retten: „Dass wir uns in der Stadt sicher fühlen können, ist im Bereich Ihrer Aufgaben Ihr Verdienst. Das ist Ergebnis jahrelanger Arbeit und konsequenter Fortbildung.“ Auch dankte er den Organisatoren für die „absolute Höchstleistung in der Repräsentation“ der Feuerwehr. Seinen Worten schloss sich Albert Füracker an. Auch Vorstand Burger freute und bedankte sich bei allen Beteiligten und Helfern für das gelungene Fest.

Den Höhepunkt bildete der Festzug. Darin zeigte sich der Stolz der Feuerwehr. 2500 Personen waren angemeldet, zusammen mit dem Jubelverein durch Parsberg zu ziehen. Zwölf Blaskapellen gaben den Ton an. Am bezauberndsten waren die Festdamen, die wieder mit einem neuen Outfit überraschten und das Geheimnis um das festliche Gewand lüfteten.

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Feuerwehrjubiläum Parsberg
Großer Umzug beim Feuerwehrfest in Parsberg

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