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Referenten-Suche blieb ohne Erfolg

Kein Berger Gemeinderat wollte eines der Ämter übernehmen.

Noch sind einige Posten des Gemeinderats offen. Archivfoto: Stepper
Noch sind einige Posten des Gemeinderats offen. Archivfoto: Stepper

BERG.Bei der konstituierenden Sitzung des Berger Gemeinderates am vergangenen Donnerstag ging es neben der Vereidigung des Bürgermeisters, seiner Stellvertreter und der zehn neuen Gemeinderäte Johannes Hierl, Christian Lehmeyer, Thomas Frauenknecht, Simon Lehmeyer (alle CSU), Karin Zaschka, Dr. Florian Himmler (beide SPD), Manuel Pöhner, Michael Hierl und Daniel Dengler (alle LBG) sowie Stefan Haas (Bündnis 90/Die Grünen) auch um rechtliche Erläuterungen und um eine Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für den Berger Gemeinderat.

Hierzu gab der stellvertretende gemeindliche Geschäftsstellen-Leiter Thomas Stepper bekannt, dass den bisherigen und neu gewählten Gemeinderäten in schriftlicher Form die alte Satzung der Periode 2014 bis 2020 sowie eine Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetages zugesandt wurde. Das Ratsgremium könne sich in den kommenden Wochen mit den beiden Satzungen zuhause befassen. Vorerst wird die alte Geschäftsordnung in Kraft bleiben. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig. In der Juni- oder Juli-Sitzung werde dann die neue Geschäftsordnung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Verbandsräte im Zweckverband der Wasserversorgung „Pettenhofener Gruppe“, die Bischberg mit dem kostbaren Nass versorgt, sind nun Bürgermeister Peter Bergler und dessen Stellvertreter Christian Lehmeyer. Bei der Wasserversorgung „Hammerbachtal-Gruppe“, die den kleinen Berger Ortsteil Mauertsmühle mit Wasser beliefert, wird die Großgemeinde Berg in den kommenden sechs Jahren ebenfalls vom ersten Bürgermeister Peter Bergler vertreten. Sollte dieser verhindert sein, wird der neugewählte zweite Bürgermeister Christian Lehmeyer für ihn im dortigen Gremium einen Platz einnehmen.

Zügig ging der Punkt „Fraktionssprecher“ über die Bühne. Die CSU benannte hierfür Susanne Hierl (Stellvertreter Markus Mederer), die SPD Erna Späth (Stellvertreterin Karin Zaschka), die LBG Johann Fürst (Stellvertreter Michael Hierl) und die Freie Wählergemeinschaft Hans Bogner (Stellvertreter Alois Sichert).

Dem neuen Bürgermeister Peter Bergler und seinem Stellvertreter Christian Lehmeyer obliegt es in der laufenden Periode auch, als Eheschließungs-Standesbeamten Brautpaare am schönsten Tag ihres Lebens im Rathaus zu trauen.

Nicht gerade erfreulich war es beim Punkt „Bestellung von Beauftragten“, dass sich keine Gemeinderätin und kein Gemeinderat für den ehrenamtlichen Behinderten-Beauftragten, Gleichstellungs-Beauftragten und KoKi-Beauftragten zur Verfügung stellte. Nicht besetzt werden konnte auch das Amt des Kultur-Referenten, das, wie Bürgermeister Bergler sagte, der bisherige Gemeinderat Hannes Stepper aus Oberölsbach, der sich bei den Gemeinderatswahlen im März nicht mehr aufstellen ließ, mit vollem Engagement ausgeübt hatte. (npp)

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