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Mobilität

Rekordzahlen bei Rufbus und Ruftaxi

41 000 Bürger nutzten das Angebot des Landkreises.

Die neue Fahrzeuggeneration kam in Parsberg zum ersten Mal zum Einsatz, was Bürgermeister Josef Bauer besonders freut.  Foto: Rita Pirkl
Die neue Fahrzeuggeneration kam in Parsberg zum ersten Mal zum Einsatz, was Bürgermeister Josef Bauer besonders freut. Foto: Rita Pirkl

Neumarkt.Der Landkreis Neumarkt bezeichnet sich als „eines der Vorzeigegebiete für funktionierende Rufbus-Linien“. Denn: 2019 wurden nach Angaben des Landratsamts 41.400 Fahrgäste in den Rufbussen und Anrufsammeltaxen gezählt. Im Januar 2013, zum Start des Angebots, seien es lediglich 2168 Fahrgäste gewesen.

Im Vergleich zum Jahr 2018 seien die Zahlen 2019 erneut um fast 4000 Fahrgäste beziehungsweise zehn Prozent gestiegen, so der Landkreis. „Damit etabliert sich das Rufbussystem Schritt für Schritt als Daseinsvorsorge in Sachen Mobilität für Jung und Alt in unserem Landkreis“, freute ich Landrat Willibald Gailler zusammen mit seinen Mitarbeitern Isabel Meier, Michael Endres und Michael Gottschalk bei der Auswertung der Nutzerzahlen 2019.

Im Zeichen des demografischen Wandels werde es auch für den ländlichen Raum immer wichtiger, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auszubauen, um als Standort attraktiv zu bleiben. Um die Grundversorgung für Familien, Auszubildende und ältere Personen, die kein eigenes Auto haben, zu verbessern, sei daher Zug um Zug ein Rufbussystem aufgebaut worden. Ein entsprechendes Pilotprojekt mit den Gemeinden Deining und Velburg begann im August 2011. Im Laufe des Jahres 2012 und 2013 kamen Rufbussysteme in Postbauer-Heng und Pyrbaum sowie in Berg, Lauterhofen, Pilsach, Breitenbrunn, Dietfurt, Hohenfels, Lupburg und Parsberg hinzu. 2014 folgte Berching, Seubersdorf und Mühlhausen sowie Anfang 2016 noch Tyrolsberg.

Seit April 2016 verfügt der Landkreis mit der Einführung des Rufbusses Freystadt/Berngau über ein flächendeckendes System, so der Landkreis. In den Gemeinden Berg, Postbauer-Heng und Pyrbaum sei das System bereits um ein Anrufsammeltaxisytem für die Abendstunden und das Wochenende ergänzt worden.

Im Mai sollen Pilsach und Lauterhofen dazukommen, in den nächsten Jahren soll auch dieses System auf den ganzen Landkreis ausgeweitet werden. „Dann kann bei uns von Montag bis Sonntag von frühmorgens bis kurz nach Mitternacht der ÖPNV genutzt werden. Damit nehmen wir eine Spitzenposition in Sachen Mobilität im ländlichen Raum und beim Klimaschutz ein“, zeigte sich der Landkreischef stolz und zufrieden.

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