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Forschung

Richtfest für den Parsberger Campus

Wissenschaft und Wirtschaft kommen im Technologietransferzentrum Parsberg/Lupburg zusammen.

Bürgermeister Josef Bauer (Mitte) begrüßte die Gäste. Foto: Schmidmeier
Bürgermeister Josef Bauer (Mitte) begrüßte die Gäste. Foto: Schmidmeier

Parsberg.„Der Technologiecampus ist ein weiterer wichtiger Schritt zur erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raumes“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Donnerstag beim Richtfest für den Technologiecampus Parsberg fest. „Technologietransferzentren ermöglichen ein perfektes Zusammenspiel zwischen der Wirtschaft sowie Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen mit einem intensiven Wissens- und Technologietransfer.“

Der neue Technologiecampus (TTZ) in Parsberg stärke den Wissenschafts- und Forschungsbereich in der Oberpfalz. Der Freistaat Bayern unterstütze das Technologietransferzentrum mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 6,6 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren, so Füracker.

Das TTZ Parsberg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Neumarkt, der Stadt Parsberg, des Marktes Lupburg und der Technischen Hochschule Deggendorf in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg unter Einbindung regionaler Unternehmen. Der inhaltliche Schwerpunkt des TTZ „Material und Innovation“ liegt auf modernen Werkstoffen und ihrer Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen. „Das Technologietransferzentrum steigert die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der lokal ansässigen Firmen im globalen Wettbewerb, insbesondere in der Verarbeitung moderner Werkstoffe in digitalisierten Fertigungsumgebungen“, betonte der Minister. Es schaffe hochqualifizierte Arbeitsplätze, führe im Auftrag der Projektpartner Schulungen durch und biete im Rahmen von Projekten die Möglichkeit der Interaktion zwischen Studierenden und Industrie.

Bürgermeister Josef Bauer, der auch die Präsidenten der TH Deggendorf und der OTH Regensburg, Professor Peter Sperber und Professor Wolfgang Baier, begrüßte, lobte die gute Zusammenarbeit und den schnellen Baufortschritt. „Es ist sehr erfreulich, dass der Freistaat nicht nur die Zentren fördert, sonder auch Forschung im ländlichen raum unterstützt“, sagte Bauer.

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