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Region Neumarkt
Sonntag, 19. August 2018 30° 2

Ausstellung

Sanierung der Burgmauer mal ganz kreativ

Aquarell, Akryl, Öl, Wischtechnik, Ikonenmalerei oder Töpferei: Alles haben die kreativen Köpfe in Lupburg selbst gefertigt.
Von Ludwig Walter

Die Freizeitmaler vor den Exponaten Foto: Walter
Die Freizeitmaler vor den Exponaten Foto: Walter

Lupburg.Im Ambiente des historischen Burgsaales auf der Burg Lupburg präsentieren die Lupburger Freizeitmaler ihre Kunstwerke. Die Künstler Franz Freisleben, Miriam Fritsche, Josef Härtl, Monika Meier, Christa Müller, Max Plank, Else Rodust, Josef Zetlmeisl und Monika Meier zeigen den Besuchern ca. 60 Exponate, die sie in verschiedenen Stilrichtungen und Techniken wie Aquarell, Akryl, Öl, Wischtechnik, Ikonenmalerei und Töpferei in Eigenregie gefertigt haben.

Die einheimische Künstlergruppe fand sich 1995 zusammen und bildet seit 23 Jahren ein Sammelbecken für alle, welche das Malen, Töpfern und Fertigen von Skulpturen zu ihrem Hobby gemacht haben. Dabei wurden sie mehrere Jahre lang von der Künstlerin Hortense Kurth aus Neumarkt fachlich begleitet. Zur Zeit wird die Gruppe von Max Plank angeführt. Die gezeigten Werke können natürlich auch käuflich erworben werden.

Ein besonderes Element der diesjährigen Ausstellung ist die Dokumentation in Wort und Bilder der Sanierung der Burgmauer mit der Neugestaltung des Burgvorplatzes und des neuen Marktbrunnens sowie des Anbaus am Nordtrakt des Gebäudeensembles. Albert Krotter hat auch diesen Abschnitt des Wiederaufbaus der Burganlage akribisch dokumentiert und ermöglicht einen tiefen Einblick in die umfangreichen Arbeiten, in die viele ehrenamtlich-unentgeltliche Arbeitsleistungen der Bürger und Mitglieder des Burgvereins eingeflossen sind.

Wiederaufbau der Burganlage

Ohne diese Eigenleistungen wäre der Wiederaufbau der Burganlage kaum möglich gewesen. Zum Verlauf der diesjährigen Ausstellung bemerkte Max Plank, dass die ausstellenden Künstler mit dem Besuch und dem Interesse der Bevölkerung an ihren Kunstwerken zufrieden seien. Er wies zudem darauf hin, dass im Herbst dieses Jahres ein Fortbildungskurs mit Hortense Kurth geplant sei. Näheres wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Die diesjährige Ausstellung ist nochmals am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. (pwa)

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