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Spielwaren

Schleuse 29 als Museumsstandort?

Die Freien Wähler fordern, das Arnoldmuseum in Mühlhausen einzurichten.
Von Hans Gleisenberg

Vier FW-Gemeinderäte favorisieren das Schleusenhaus 29. Foto: Gleisenberg
Vier FW-Gemeinderäte favorisieren das Schleusenhaus 29. Foto: Gleisenberg

MÜHLHAUSEN.Die Gründung eines Museums, das an die ehemalige Spielwarenfirma Arnold erinnert, beschäftigt schon länger das Gemeindeleben in Mühlhausen. Zwar wurden in Ausstellungen des Landlmuseums schon mehrfach Produkte des Unternehmens gezeigt. Doch der Ruf nach einem eigenen Museum wurde von allen Seiten lauter. Die 1906 in Nürnberg gegründete Firma stellte Blechspielzeuge und Modelleisenbahnen her. Sie erwarb sich vor allem mit der N-Spur Modelleisenbahn, die ab etwa 1960 gebaut wurde, Weltruf. In Mühlhausen hat der Name der Firma, die 2001 schließen musste, bis heute Klang und Gewicht. Das Thema Arnold-Museum wurde auch im Gemeinderat behandelt. Anlass war war die Schließung der Raiffeisenzweigstelle. Man nahm dieses Gebäude als etwaigen Standort in den Fokus, da es, so die Mehrheit im Gemeinderat, das Museumsensemble mit dem Landlmuseum und der geplanten Museumsscheune vervollständigen solle. Doch es gab Widerstand aus den Reihen der Freien Wähler, die explizit forderten, als Standort eines Museums komme nur Mühlhausen in Frage. Die von der Gemeinde in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie lehnten sie ab. Nun greifen Manfred Schreiner, Sigrid Schindler, Johann Graf und Norbert Pamin dieses Thema erneut auf und präsentierten als Standort das Schleusenhaus 29 nördlich von Mühlhausen. Wie die vier Gemeinderäte bei einem Ortstermin sagten, wäre ein Kauf mit Renovierung und anschließendem Museumsbetrieb eine runde Sache. Auch deshalb, weil das Gebäude öffentlichkeitswirksam an einem überregionalen Radwanderweg und nahe der B299 liege. „Wir könnten uns auch vorstellen, als werbewirksamen Aufmacher die Attrappe einer Lokomotive oder eines Waggons zu platzieren“. In jedem Fall will man die Forderung weiter verfolgen und auch im Gemeinderat erneut einbringen.

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