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Schlossbad: CSU fordert mehr Infos

Das Bad öffnet erst 2021. Die Neumarkter Christsozialen sind überzeugt: Diese Verzögerung hätte verhindert werden können.

Bis im Schlossbad tatsächlich gebadet werden kann, wird deutlich mehr Zeit vergehen als geplant. Visualisierung: form 3d
Bis im Schlossbad tatsächlich gebadet werden kann, wird deutlich mehr Zeit vergehen als geplant. Visualisierung: form 3d

Neumarkt.Die Eröffnung des Schlossbades verzögert sich bis 2021 – für die CSU-Stadtratsfraktion um ihren Vorsitzenden Markus Ochsenkühn ist das eine Entwicklung, „die durch frühzeitige und weitsichtige Planung unter Beteiligung des Stadtrates hätte vermieden werden können“.

Wer sich im Wahlkampf mit einem steuerfinanzierten Bad brüste, müsse zumindest dafür sorgen, dass dieses auch fertig werde. Dass jetzt die Fassade neu ausgeschrieben werden müsse, hätte durch ein besseres Zuarbeiten der Bauverwaltung und ein stärkeres Einbinden des Stadtrats seitens OB Thomas Thumann vermieden werden können, so die CSU. Die Entscheidung in der Stadtratssitzung vom 28. März 2019 für eine von der Bauverwaltung geforderte „Schallschutzfassade“ „wäre nicht nötig gewesen, wenn hier vorab ein besserer Informationsaustausch stattgefunden hätte und man auf Hinweise offen eingegangen wäre“.

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Eröffnung des Schlossbads verzögert sich

Die Arbeiten für die Fassade des Bads in Neumarkt werden neu ausgeschrieben. Deswegen öffnet es später als geplant.

CSU-Stadtrat Johann Pröbster habe in der damaligen Stadtratssitzung die Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der anliegenden Mühlstraße vorgeschlagen. Durch die verminderte Lärmbelastung wäre die Ausschreibung einer schallisolierten Fassade erst gar nicht notwendig gewesen, sagt Ochsenkühn.

Diesen Vorschlag habe der OB jedoch als nicht machbar abgetan. Und das, obwohl in der Verwaltung scheinbar das Thema Tempo 20 bzw. 30 schon lange vorher diskutiert worden sei. Darüber sei der Stadtrat jedoch nicht informiert worden. Auch der Hinweis des UPW-Stadtrats Franz Düring, dass es eine Alternative brauche, sei mit dem Hinweis der Bauzeitverzögerung ignoriert worden.

„Die CSU steht zum Schlossbad. Und wir stehen für eine vorausschauende Planung.“

Marco Gmelch

„Es ist an der Zeit, dass der Oberbürgermeister die Fraktionen über den aktuellen Stand der Bauarbeiten, deren Kostensteigerung, den Stand der Förderung und den neuen Zeitrahmen informiert “, so Ochsenkühn. Es sei seit Monaten über eine erneute Verschiebung des Eröffnungstermins gemunkelt worden, es sei daher lediglich eine Geste der Transparenz, wenn der Oberbürgermeister den Stadtrat über den aktuellen Stand der größten Baumaßnahme Neumarkts zeitnah informiere.

Stadtrat Marco Gmelch bekräftigt: „Die CSU steht zum Schlossbad. Und wir stehen für eine vorausschauende Planung.“ So verdeutliche etwa die Diskussion zum Verkehr im Bereich des Bades, wie wichtig die Forderung des Parkdecks an der Sandstraße durch die CSU gewesen sei. So werde zumindest etwas Entlastung im Parkbereich erreicht. Es müsse muss nun alles daran gesetzt werden, den Bau des Schlossbades zu einem guten Ende zu bringen.

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