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Schmankerlwochen haben 30. Jubiläum

In Neumarkt dreht sich in diesem Jahr alles um Knödel und Kartoffeln. Beim Gewinnspiel locken schöne Preise.
Von Heike Regnet

Im Landgasthaus Almhof wurde das Programm der Neumarkter Schmankerlwochen vorgestellt.
Im Landgasthaus Almhof wurde das Programm der Neumarkter Schmankerlwochen vorgestellt. Foto: Regnet

Neumarkt.Ein köstliches Kartoffel-Birnen-Rahmsüppchen, danach Variationen von geschmorten Kalbs- und Rinderbäckchen mit Brezn- oder Juradistl-Kartoffelknödel auf Schalottensoße und zum Nachtisch süße Marillenknödel mit Almgarten-Birnenmus plus Vanilleeis – schon das Menü bei der Vorstellung der Neumarkter Schmankerlwochen im Landgasthof Almhof machte Lust auf mehr.

In diesem Jahr feiern die Schmankerlwochen 30-jähriges Jubiläum - „eine runde Sache“ und so dreht sich diesmal alles rund um Knödel, Gnocchi und Co. „Wir haben lange überlegt, ob die Schmankerlwochen in diesem Jahr stattfinden können“, sagte Werner Thumann, Vorsitzender des Tourismusverbandes Neumarkt.

„Notleidender Sektor“

Gerade die Gastronomie zähle seit Corona „zum notleidenden Sektor, der Unterstützung braucht.“ So entschloss man sich für das Event, natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Vom 1. bis 31. Oktober werden die neun beteiligten Schmankerlwirte kulinarische Köstlichkeiten bereithalten, diesmal rund um Knödel und Kartoffeln. Für die immer wieder neuen Hochgenüsse dankte Thumann den Wirten und Sponsoren. Verwendet werden auch wieder viele Juradistl-Produkte.

Schmankerlwochen

  • Das Motto:

    „Eine runde Sache“ - diesmal dreht sich alles um Knödel, Gnocchi, Nockerl und Kartoffeln.

  • Die Schmankerlwirte:

    Hotel Gasthof Am Schloss - Pilsach, Restaurant Franziskus - Freystadt, Post Berching - Berching, Ristorante La Fortunella, Hotel Gasthof Dietmayr, Landgasthaus Almhof, Café Restaurant Lex, Oberer Ganskeller, Berghotel Sammüller - alle Neumarkt

  • Initiator:

    Tourismusverband Neumarkt e. V.

  • Kontakt:

    Alle Infos rund um das Event gibt es auf www.schmankerl wochen.de

Mit dem Juradistl-Bio-Knödel werde es hier schon bald ein „neues Mitglied“ geben, verriet Thumann. Auch zwei neue Schmankerlwirte hieß er in der Riege der Gastgeber willkommen: die Post Berching und den Oberen Ganskeller. Viel Lob gab es für Egbert Schwab, der die Broschüre zu den Schmankerlwochen gestaltet hat. Im Einsatz ist auch wieder das Schmankerltaxi, zudem gibt es beim Gewinnspiel schöne Preise. Wer eifrig Stempel im Schmankerl-Pass sammelt, kann an der Verlosung teilnehmen.

Kartoffeln haben Tradition

Im Jubiläumsjahr ständen die Schmankerlwochen passenderweise unter dem Motto „eine runde Sache“, so Thumann. Vielfältige Köstlichkeiten rund um die Kartoffel zaubern die Wirte. Gerade die Oberpfalz sei ein Landstrich, in dem Kartoffeln eine Tradition haben. Früher, als die kargen Äcker und Wiesen nicht viel Futter für die Viehhaltung hergaben, konzentrierten sich die Bauern auf den Anbau von Kartoffeln und genügsame Gemüsesorten. Mit „Burgis Knödelliebe“ sei in Neumarkt ein Kloßhersteller ansässig, der im Familienbetrieb Knödelspezialitäten aus besten bayerischen Bauernkartoffeln produziere.

Burgis Knödelliebe-Alm

Timo Burger, Geschäftsführer von Burgis Knödelliebe, freute sich über das „tolle Thema der Schmankerlwochen“. Beim Umzug der Firma in den Kartoffelweg 1 sei man hervorragend durch die Stadt unterstützt worden, betonte er. Hier wurde auch Burgis Knödelliebe-Alm gebaut, in der das Eröffnungsessen der Schmankerlwochen sein wird.

Weil bis zu 40 Prozent des Absatzes an Großküchen gehe, habe der Lockdown auch Burgis sehr getroffen. Oberbürgermeister Thomas Thumann gratulierte zum 30-Jährigen. „Die Schmankerlwochen haben Neumarkt weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht.“ Dass sie trotz Corona stattfinden, sei ein wichtiges Statement für die Gastronomie.

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