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Tradition

Schnufenhofen zeigt sich gnädig

Freihausener Wehr bat um die Übernahme der Patenschaft.
Von Vera Gabler

Die Abordnung aus Freihausen musste kniend um die Patenschaft der „Schnuheferer“ bitten Foto: Vera Gabler
Die Abordnung aus Freihausen musste kniend um die Patenschaft der „Schnuheferer“ bitten Foto: Vera Gabler

Schnufenhofen.Da hatten sich die Feuerwehrkameraden mit ihren Festdamen aus Freihausen ganz schön anstrengen müssen, damit die Feuerwehr Schnufenhofen die Patenschaft übernimmt, denn schließlich will man vom 17. bis 19. Juli das 125. Gründungsjubiläum feiern. Angefangen hat das Patenbitten so, wie es seit Jahrzehnten Tradition ist, mit der Wanderung der Freihauser Wehr von ihrem Heimatort nach Schnufenhofen.

Bereits am Ortsanfang wurden die Gäste von den Feuerwehrkameraden aus Schnufenhofen mit Vorsitzendem Tobias Beer willkommen geheißen mit der Frage „Was is denn los?“. In Dialekt und Reimform wurde ausgemacht, dass der alte Brauch ungebrochen sei, zum Patenbitten werde herangekrochen“. Und so waren es auch Schlierf mit seinem Stellvertreter Roland Bierschneider, die Kommandanten Werner und Manuel Vögerl sowie die Festdamen Carolina Bogner, Lena Bierschneider und Annika Appel, die nicht nur auf Holzscheit’n knien mussten, sondern Prüfungen bestehen mussten, moderiert von Moderator Marco Garden: „Um in Schnufenhofen angesehen zu sein, muss man Katzengesichter malen können und dann auch so aussehen“. Weitere Festdamen aus Freihausen mussten beweisen, dass sie blasfest sind, indem sie über einen C-Schlauch Luftballons aufbliesen und fünf Feuerwehrkameraden durften bei ihren Festdamen Krawatten binden. „Weil ihr so artig g‘wesen, wollma eich etz vo die Aufgaben erlösen. Die Schnuheferer allesamt, freuen sich schon auf dieses Ehrenamt“, so das Resultat von Kommandant Andreas Schmitt, bevor man sich in geselliger Runde im neuen Dorfstodl auf das Fest im nächsten Jahr freute.

Musikalisch begleitet wurde das Patenbitten von der ortseigenen Band mit Marco und Harald Garden, Markus Beer, Christian Gatzhammer und Tobias Beer. Zum Abschluss zeigten die Festdamen aus Freihausen, dass sie auch gesanglich gut drauf sind

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