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Schüler des Ostendorfer Gymnasiums lernen fürs Leben

Die Schüler des OG warten auf ihre Teilnahmebescheinigung am Methodenkurs

Bewerbungsschreiben, Rollenspiele zur Stärkung der Gruppengemeinschaft, Gestaltung von Plakaten und noch einiges mehr, waren Themen bei den Methodenkursen am Ostendorfer Gymnasium. Von siebten bis zehnten Februar nahmen die Acht- und Elftklässler an verschiedenen Projekten teil, die von der Schule organisiert wurden.„Es ist sehr viel Arbeit, alles vorzubereiten. Mit drei Kollegen habe ich bereits im Dezember erste Absprachen getroffen.“, sagt Ullrich Sellinger vom Direktoriat des Ostendorfer Gymnasiums. Es gäbe zwar Ordner mit CDs, auf die man zurück greifen können, aber man müsse im Team zusammen arbeiten, um alles zu schaffen, fährt er fort. „Die Lehrer können das, was wir in dieser Woche gelernt haben, später im Unterricht anwenden. Sie müssen vorher nichts mehr erklären.“, meinte Valerie Krappitz, Schülerin am Ostendorfer Gymnasium. Die Gruppenarbeit, in den zusammengelosten Gruppen, habe ebenfalls sehr viel Spaß gemacht, genauso wie die Spiele zur Festigung der Gruppe, sagte die Achtklässlerin. „Bei dem Thema, zu dem wir ein Plakate gestaltet haben, mussten wir uns zuerst in der Stadt informieren. Durch die Präsentation haben wir Selbstbewusstsein gewonnen“, meint ihre Klassenkameradin Xenia Jakubek. Am Ende der Woche, hat jeder Schüler eine Teilnahmebescheinigung erhalten. Die elfte Jahrgangsstufe des Ostendorfer Gymnasiums, habe, in Kooperation mit der Volkshochschule in Neumarkt, andere Themengebiete behandelt. „Wir haben ein Bewerbungstraining gemacht, bei dem wir wichtige Informationen für das richtige Bewerbungsschreiben erhalten haben.“, sagte Sophia Distler. Bewerbungsgespräche habe man nicht geführt, die kämen erst in der K12, sagte Sellinger, dort würde das dann auch vertieft werden, mit der Bewerbung. „Wir haben jeden Tag ein Referat halten müssen, bei dem wir uns das Erste Mal das Thema aussuchen durften. Danach war es vorgegeben.“, meinte Michael Bäumler, ebenfalls aus der elften Klasse. Man habe auch Hefte zur Rhetorik und zur Power-Point-Präsentation erhalten, in denen alles wichtige drin stehe und wolle in der zwölften Klasse selber als „Lehrer“ für die Achtklässler fungieren, wobei man auch noch eine extra Bescheinigung erhalte, meinte Distler. Für das Acht-stufige Gymnasium wird das Konzept der Methodenkurse gerade überarbeiten und man überlege auch, ob man eventuell für die neunte und zehnte Jahrgangsstufe einen Kurs in Sachen Bewerbungschreiben- und Gespräch anbieten solle. Man habe dann die Mittlere Reife und könne die Schule verlassen, meinte Sellinger.

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