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Unterricht

Schüler versuchen

Die Teilnehmer eines P-Seminars stellen Überlegungen zum Areal Flugfeld vor. Die Stadt will die Erkenntnisse verwenden.

Die Vorstellung erfolgte im Saal Issoire des Neumarkter Rathauses. Foto: Stephan Dierlamm
Die Vorstellung erfolgte im Saal Issoire des Neumarkter Rathauses. Foto: Stephan Dierlamm

Neumarkt.15 Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs des Willibald-Gluck-Gymnasiums haben sich gemeinsam mehrere Monate intensiv mit Überlegungen und Rahmenplanungen für das Areal Flugfeld befasst. Dieses Areal soll in den kommenden Jahren für neue Nutzungen zur Verfügung stehen, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Neumarkt heißt.

Dabei haben die Schüler die Vorgaben aus dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept von 2012 der Stadt Neumarkt und aus den bisherigen Stadtratsbeschlüssen aufgenommen und als Grundlage ihrer eigenen Überlegungen verwendet. Das Ergebnis ihrer Arbeit haben sie im Saal Issoire Stadtbaumeister Matthias Seemann, dem Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Ludwig Seger und dem Leiter des Stadtplanungsamtes Ralf-Peter Hoffmann vorgestellt. Zur Bearbeitung des Themas hatten sie sich in vier Gruppen aufgeteilt: Gewerbe und Infrastruktur, Wohnen, Grünflächen sowie Soziales.

Die Basis bildete das zunächst gemeinsam entwickelte Erschließungskonzept und die Nutzungsverteilung im Plangebiet. „Sobald Ideen einer Gruppe sich auf das Ganze auswirkten, mussten wir das wieder besprechen“, erklärte der Schüler Matthias bei der Vorstellung. Dies ist aus Stadtsicht ein gutes Herangehen an Planungsthemen. „In eurer Vorgehensweise erkenne ich ganz viel aus unseren täglichen Planungsabläufen wieder“, bestätigte daher Stadtplanungsamtsleiter Hoffmann. Dabei haben die Schüler bauliche Ergänzungs- und Erweiterungsmöglichkeiten für das Klinikum genauso mit aufgenommen wie das Thema Ausweitung der Gewerbeflächen entlang der Nürnberger Straße in Richtung Flugplatz.

Der Entwurf der Schülergruppe erhält außerdem viele der bestehenden Grün- und Biotopflächen südlich der jetzigen Landebahn und will sie für Fußgänger und Radfahrer erlebbar machen. Der südliche Bereich des Plangebietes ist dann für Wohnnutzungen in verschiedenen Wohnformen vorgesehen. Die Schüler setzten sich dazu auch mit der verkehrlichen Erschließung auseinander. Für sie war dabei unter anderem eine gute Erreichbarkeit für Radfahrer wichtig.

Auch Stadtbaumeister Seemann und Vermessungsdirektor Seger verfolgten die Präsentation und die Ergebnisse des Projektes mit großem Interesse. Sowohl die Grundsatzideen als auch die Vorschläge auf Quartiersebene stießen auf ein positives Echo.

ZuR Verwendung

  • Bericht:

    In einer der ersten Sitzungen der neuen Stadtratsperiode soll es dann einen Sachstandsbericht zum Areal Flugfeld geben.

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