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Treffen

Schützen wirtschaften gut

Die Klosterbergschützen aus Oberölsbach ehrten langjährige Mitglieder. Der Kassenwart hatte positive Nachrichten.
Von Hans Stepper

Die beiden Schützenmeister Richard Schmidt (l.) und Norbert Stich (r.) konnten beim Jahrestreff Angelika Bauer und Robert Pfaller für ihre langjährige Treue zum Bayerischen Sportschützenbund ehren. Foto: Hans Stepper
Die beiden Schützenmeister Richard Schmidt (l.) und Norbert Stich (r.) konnten beim Jahrestreff Angelika Bauer und Robert Pfaller für ihre langjährige Treue zum Bayerischen Sportschützenbund ehren. Foto: Hans Stepper

Berg.Keine großen Probleme gibt es bei den Klosterbergschützen Oberölsbach, die vor fünf Jahren ihr Goldenes Vereinsjubiläum feiern konnten und derzeit 124 Mitglieder haben. Dies konnten die Mitglieder, die zur Jahresversammlung am Freitag ins Vereinslokal Hierl gekommen waren, den Berichten der einzelnen Funktionsträger entnehmen.

Während man auf dem gesellschaftlichen Sektor viele Veranstaltungen und Aktivitäten hatte, blieb der schießsportliche Wettbewerb beim Rundenschießen des Schützengaus Altdorf-Neumarkt-Beilngries im Hintergrund. Nur eine Mannschaft beteiligte sich am traditionellen Rundenschießen.

Schützenmeister Richard Schmidt, einer der vier gleichberechtigten Vorsitzenden der Schützengilde von der Schwarzach, sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einem arbeitsreichen Jahr für die Verantwortlichen des Schützenmeister-Amtes.

Geprägt war dieses in den zurückliegenden zwölf Monaten von vielen erfreulichen Ereignissen. Höhepunkte waren die runden Geburtstage von Mitgliedern, das Maibaum-Aufstellen mit der Dorfgemeinschaft, das traditionelle Sommerfest mit 100 Besuchern, sowie die Weihnachts- und Sebastians-Feier in Gnadenberg und als Höhepunkt des Vereinsjahres die Königsfeier mit Proklamation der neuen Würdenträger und ihrer „Ritter zur Rechten und Linken“.

Die Vorsitzenden und aktive Schützen vertraten ihren Verein bei Gauveranstaltungen, dem Volkstrauertag und bei Umzügen.

Osterei-Schießen war ein Erfolg

Sportwart Albert Schwenzl ging in seinen Ausführungen zunächst auf das Ostereier-Schießen ein, an dem sich Weise 39 Schützenschwestern und -brüder beteiligten und an den Schützenständen zeigten, dass sie mit Kimme und Korn gut umgehen können.

Ein sicheres Auge und eine ruhige Hand waren auch gefragt bei den aktiven Schützen, die sich an den Runden-Wettkämpfen des Schützengaus Altdorf-Neumarkt-Beilngries beteiligten.

Die erste Mannschaft holte sich in der C-Klasse Platz sechs mit 14:22 Punkten. Beim Gemeindepokal-Schießen, das im benachbarten Unterrohrenstadt bei den dortigen „Wiesengrund-Schützen“ ausgetragen wurde, musste Oberölsbach mit dem vierten Platz vorlieb nehmen.

Bei den Gemeinde-Mannschaftsmeisterschaften der Herren-Altersklasse dagegen siegten die Klosterbergschützen mit 977 Ringen. Beim Schießen des Schützengaus Altdorf-Neumarkt-Beilngries nahm der Verein mit acht Schützen teil.

Den begehrten Titel des Vereinsmeisters 2019 in der Schützenklasse sicherte sich zum wiederholten Male Daniel Dengler aus Unterölsbach mit einem Schnitt von 349,7 Ringen.

Einen erfreulichen Bericht legte Kassenwart Wolfgang Schmidt der Versammlung vor. Durch gutes Wirtschaften sei im zurückliegenden Vereinsjahr das Vermögen der Klosterbergschützen, die laut des Kassiers auf gesunden Beinen stehen, etwas aufgestockt worden.

Die beiden Kassenrevisoren Bernhard Schwenzl und Manfred Pfälzner bescheinigten dem „Klosterberg-Schatzmeister“ eine saubere und ordnungsgemäße Kassenführung. Darauf folgte die Entlastung des Kassiers.

Einladungen für Schützenkönig

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ beantragte der Ehrenschützenmeister Erwin Bauer, dass zu den Vorstandssitzungen auch der jeweilige amtierende Schützenkönig und er als Ehrenschützenmeister eingeladen werden. Dem stimmte die Versammlung und die „Klosterberg-Führungsspitze“ zu.

Josef Stich stellte zudem den Antrag, dass der zukünftige Schützenkönig – sollte er nicht aus Oberölsbach stammen – nicht wie bisher üblich, in dessen Wohnort mit dem Omnibus abgeholt werden, sondern in Oberölsbach, abseits des starken Straßenverkehrs.

Ehrungen

  • 40-jährige Treue zum Verein:

    Angelika Bauer (Unterölsbach) und Irmina Leber (Gnadenberg) wurden für 40 Jahre im Verein geehrt.

  • 50-jährige Treue zum Verein:

    Ludwig Ott (Unterölsbach) ist seit 50 Jahren Mitglied.

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