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Rückblick

Seit 40 Jahren im Seniorenheim tätig

Monika Ruppert arbeitet seit vier Jahrzehnten im Berchinger Seniorenheim St. Franziskus. Damit ist sie Spitzenreiterin.
Von Franz Guttenberger

Monika Ruppert ist seit 40 Jahren in der Küche des Seniorenheims tätig. Zum Jubiläum gratulierten ihr Heimleiter Gerhard Binder, die Schwestern des Hauses und das Personal der Küche. Foto: Franz Guttenberger
Monika Ruppert ist seit 40 Jahren in der Küche des Seniorenheims tätig. Zum Jubiläum gratulierten ihr Heimleiter Gerhard Binder, die Schwestern des Hauses und das Personal der Küche. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Das Caritas-Seniorenheim St. Franziskus ist eine segensreiche Einrichtung für Berching und die ganze Region. Im Jahr 1969, vor 50 Jahren, wurde das Berchinger Franziskanerkloster wegen Nachwuchsmangel aufgelöst und in ein Altenheim und das Pettenkoferhaus umfunktioniert. Noch im selben Jahr wurde mit dem Bau begonnen.

Die Planungen stammten von Architekt Friedrich F. Haindl aus München. Die Klosterkirche war zum Pfarrheim „Pettenkoferhaus“ umgebaut worden und gehört der Pfarrei Berching. Die Sakristei wurde zur Hauskapelle des Altenheimes umgestaltet. Das frühere Altarbild der Klosterkirche wurde an der Stirnseite der Kapelle angebracht. Das Klostergebäude wurde umgebaut und saniert. Hier wurden die Zimmer für die im Altenheim tätigen Ordensschwestern und 14 Zimmer für Schwestern im Ruhestand, der Speiseraum und das Büro untergebracht. Der Altbau, das frühere Kloster, und der Neubau wurden durch die Eingangshalle verbunden. Es schließt sich der große Speise- und Festsaal an.

Umfassende Renovierung

Nach einer Bauzeit von fast drei Jahren konnte Anfang 1972 das Seniorenheim bezogen werden. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf knapp 4,4 Millionen Mark. Monika Ruppert ist seit 40 Jahren in der Küche im Altenheim beschäftigt. Sie ist mit Abstand am längsten im Seniorenheim tätig. Im Rahmen einer Feierstunde gratulierten ihr Heimleiter Gerhard Binder , das Personal der Küche und die Schwestern des Hauses mit Oberin Brunhilde. Unter Schwester Wiltrudis wurde Monika Ruppert eingestellt. Sie möchte die Entscheidung von damals nicht missen. „Wir haben ein Superteam“, sagt sie und blickt dankbar auf die vergangenen 40 Jahre zurück.

Das Seniorenheim St. Franziskus Foto: Franz Guttenberger
Das Seniorenheim St. Franziskus Foto: Franz Guttenberger

In der Zeit ist viel passiert. Das Seniorenheim wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert. Schwester M. Wiltrudis Hütt übernahm als erste Heimleiterin und Oberin 1972 die Verantwortung für das Heim. Sie kam vom Caritas-Altenheim „St. Elisabeth“ in Eichstätt. Schwester Wiltrudis hatte die schwere Aufgabe, den Betrieb des Hauses in Gang zu bringen. Wie bei jedem Neubeginn brauchte man neben den großen Anschaffungen tausend kleine Dinge im Alltag, die kurzfristig besorgt werden mussten.

Eine Gemeinschaft bilden

Da kaum finanzielle Rücklagen da waren, musste sparsam gewirtschaftet werden. Außerdem galt es, Heimbewohner, Mitarbeiter und Schwestern zu einer Haus- und Heimgemeinschaft zusammenzufügen. Schweren Herzens gab sie nach fast achtjähriger Tätigkeit ihre Arbeit auf, um 1979 nach München ins Jugendhaus Salesianum zu ziehen. Nachfolgerin wurde Schwester Lidwina Deinhard. Sie kam am 29. Oktober 1979 aus dem Mutterhaus Neumarkt als neue Oberin und Heimleiterin. Sie begann, eine Chronik über das Altenheim zu führen. Ein besonderes Anliegen waren ihr die Schwestern im Ruhestand, die großteils noch eifrig im Haus mithalfen, doch auch mit den Jahren immer gebrechlicher wurden. Ihre mütterliche Fürsorge wird in ihren Reihen heute noch gerühmt.Am 19. Juni 1985 wurde sie ins Josefheim nach München versetzt.

Für sie kam 1985 Schwester M. Felicitas Gerhard. Sie kam aus dem Altenheim und Pflegeheim Neukirchen, um die Arbeit ihrer beiden Vorgängerinnen fortzuführen. Ihre Nachfolgerin wurde Schwester Ehrengardis.

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