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Weihe

Sengenthaler Diakon wird zum Priester

Simon Heindl feiert am 22. April in Sengenthal Primiz. Vor ihm taten das bereits drei andere Sengenthaler.
Von Andreas Meyer

Volle Unterstützung erhielt Diakon Simon Heindl (2. v. li.) von Pfarrer Manfred Obermayer und den beiden Bürgermeistern Werner Brandenburger und Stephan Kratzer beim Vorbereitungstreffen zur Primiz. Foto: Meyer
Volle Unterstützung erhielt Diakon Simon Heindl (2. v. li.) von Pfarrer Manfred Obermayer und den beiden Bürgermeistern Werner Brandenburger und Stephan Kratzer beim Vorbereitungstreffen zur Primiz. Foto: Meyer

SENGENTHAL.Am 21. April wird der Sengenthaler Diakon Simon Heindl im Hohen Dom zu Eichstätt zum Priester geweiht werden. Am darauffolgenden Tag, 22. April findet dann in seinem Heimatort Sengenthal die Primizfeier (prima missa – „erste Messe“) statt.

Bei einem ersten Vorbereitungstreffen im Pfarrheim St. Elisabeth konnte Pfarrer Manfred Obermayer 35 Teilnehmer aus den pfarrlichen Gremien, der Gemeinde und Vereinsvertreter willkommen heißen. Zur Freude von Pfarrer Obermayer haben bereits alle ihre Mitarbeit signalisiert, damit dieses seltene Fest einer Primiz zu einem unvergesslichen Fest vor allem für den Primizianten werden soll.

Der 27-jährige Simon Heindl, der am 24. Juni 2017 die Diakonen Weihe in der Schutzengelkirche in Eichstätt erhielt, stellte sich im Beisein seiner Eltern Edith und Roland allen anwesenden vor und ging auf den wichtigsten Termin, den 21. April ein. Dann findet im Hohen Dom in Eichstätt die Priesterweihe statt. Besonders würde es ihn freuen, wenn viele aus der Pfarrei seiner Priesterweihe beiwohnen würden. Pfarrer Manfred Obermayer sagte, dass dafür die Pfarrei wieder einen Bus nach Eichstätt einsetzen werde. Abfahrtsorte und Uhrzeit werden noch rechtzeitig bekannt gemacht.

Die Pfarrei Reichertshofen scheint, was die Berufung zum Priester anbelangt, ein guter Nährboden für die Diözese Eichstätt zu sein.

Nachdem bereits 2003 und 2008 die Priesterweihen der Brüder Roland und Christian Klein aus Sengenthal und 2016 mit Ulrich Schmidt aus Reichertshofen stattfanden, steht jetzt erneut die Priesterweihe von Simon Heindl aus Sengenthal an. Wie Simon Heindl sagte, dürfte diese Konstellation, dass vier Priester aus so einer kleinen Pfarrei in 15 Jahren hervorgehen, wahrscheinlich bayernweit und vielleicht darüber hinaus wohl einmalig sein. Ihm, dem ehemaligen Sengenthaler Ministranten, sei so etwas bisher nicht bekannt.

Schwerpunkt des Vorbereitungstreffens aber war die Organisation und Einteilung der Arbeitsgruppen. Mittlerweile habe man, was Primizen anbelangt, doch ein wenig Erfahrung, hieß es aus verschiedenen Wortmeldungen.

Ebenso sagte auch Bürgermeister Werner Brandenburger die Unterstützung seitens der Gemeinde zu. „Natürlich werden wir dieses großartige Fest nach unseren Möglichkeiten unterstützen“, so Brandenburger“.

Wie bereits 2008 bei der Primiz von Christian Klein soll auch bei dieser Primizfeier das Festmahl in der Zweifachturnhalle stattfinden. Voraussetzung ist natürlich, dass wir einen PVC-Boden auslegen um den neuen Boden der Turnhalle nicht zu beschädigen.

Seit September 2017 absolviert Diakon Simon Heindl sein zweites Jahr des Pfarrpraktikums in der Ausbildungspfarrei St. Michael in Titting, zuvor war er in der Katholisches Pfarrei Maria Himmelfahrt in Roth.Pfarrer Manfred Obermayer bedankte sich sehr herzlich bei allen anwesenden für das aktive Mittun. (nyr).

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