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Kinder

Sengenthals neue Kita ist fertig

Die Kleinen erobern das „Zwergenhaus“. Die Einrichtung bekommt am Freitag den kirchlichen Segen erteilt.
Von Michael Schrafl

Kinder und Personal sind von der neuen Kita hellauf begeistert. Der Bau entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs. Foto: Michael Schrafl
Kinder und Personal sind von der neuen Kita hellauf begeistert. Der Bau entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs. Foto: Michael Schrafl

Sengenthal.Am Freitag, 29. November, findet die Segnung der neuen Kindertagesstätte „Zwergenhaus“ statt. Von 14 bis 16 Uhr ist dann die gesamte Bevölkerung zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Wer das Gebäude betritt, dem fällt gleich die Farbgebung und der Garderoben-Spielflur mit den abgehängten Decken und den Lichtkuppeln ins Auge. Das abgehängte Deckenfeld in Gipskarton-Ausführung dient der Akustik.

Wie ein roter Faden zieht sich das Farbkonzept durch sämtliche Räume. So dominiert in der Garderobe und in den Räumen der einen Gruppe die Farbe Gelb, in der anderen Orange und in der dritten Grün. Dieses Farbmerkmal ist zugleich eine wichtige Orientierungshilfe für die Kinder. Sogenannte Durchblickfenster in unterschiedlichen Formen und mit farbigen Rahmen ermöglichen Kindern, Eltern und Personal vom Flur aus einen Blick in die Gruppenräume. Die drei Gruppen haben Namen: Baumeistergruppe, Forschergruppe und Entdeckergruppe. „Die Namen kommen nicht von ungefähr. In ihnen spiegelt sich das Konzept unseres Kindergartens wider“, erklärt Kindergartenleiterin Manuela Bayerl.

Puppenecke ist sehr beliebt

Die neue Kita umfasst einen Mehrzweckraum, drei Gruppenräume mit jeweils einem Intensiv- und Lagerraum, Küche, Mittagsraum, Vorratsraum, Leitungszimmer, Personalraum sowie sanitäre Räume für Kinder und Personal.

Die neue Kita

  • Name:

    Zwergenhaus

  • Kosten:

    Insgesamt 2,5 Millionen Euro

  • Baubeginn:

    Dezember 2018

  • Betreuung:

    56 Kinder in drei Gruppen

  • Personal:

    Drei Erzieherinnen und vier Kinderpflegerinnen, die Leitung hat Manuela Bayerl.

Weitgehend fertig gestellt sind auch die Außenanlagen mit Spielgeräten - aus Kunststoff. Die Kinder sind vom neuen Domizil hellauf begeistert. Besonders gern halten sich z.B. Anna und Emilia in der Puppenecke auf. Elias ist besonders stolz darauf, jetzt in der „Vorschule“ zu sein. Buben der Forschergruppe zeigen bereitwillig Versuche zum Thema „Schatten“ oder schmökern in ihren Portfolio-Mappen.

Bürgermeister Werner Brandenburger: „Mit der neuen Kita ist die Gemeinde im Bereich der vorschulischen Betreuung bestens aufgestellt. Wir können auch in Zukunft ausreichend Betreuungsmöglichkeiten anbieten. Durch die nunmehr zwei Kitas „Sternschnuppe“ und „Zwergenhaus“ können zudem die 30 Schließtage im Jahr versetzt eingebracht werden. Somit ist – bei Bedarf – - auch in den Ferien bis auf wenige Tage eine nahezu lückenlose Betreuung der Kinder möglich.“

Notwendig geworden war der Neubau, weil die Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ aus allen Nähten platzte und dadurch zwei Gruppen ins Alte Schulhaus ausgelagert werden mussten. Inzwischen hat die Grundschule Raumbedarf für das Schuljahr 2020/2021 angemeldet.

Platz für eine vierte Gruppe

Als Standort hatte sich der Gemeinderat nach längerer Diskussion für das Gelände des ehemaligen Gemeindebauhofs entschieden. Architekt Theo Nutz (Neumarkt) hatte man mit der Planung beauftragt. Nach dem Abbruch des Bauhofs konnte im Dezember 2018 mit dem Neubau begonnen werden. Wie Bürgermeister Brandenburger im Gespräch mit dem Tagblatt ausführte, ist die Kita so gebaut, dass bei Bedarf später noch die Möglichkeit zum Anbau einer vierten Gruppe besteht. Weiter lässt die Statik auch eine Aufstockung zu. In den nächsten fünf Jahren ist von der Gemeinde angedacht, eine gemeinsame Mensa für die beiden Kindertagesstätten und für die Grundschule zu errichten.

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