mz_logo

Region Neumarkt
Freitag, 23. Februar 2018 2

Information

Senioren äußern ihre Wünsche

In Beilngries gab es erstmals eine Bürgerversammlung für die ältere Bevölkerungsschicht. Das Angebot wurde gut angenommen.
von Konrad Leidl

•Die Altstadtgassen werden mit Betongestaltungspflaster umgestaltet, das gut begehbar ist. Archivfoto: Grad

Beilngries.Die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Alexander Anetsberger hat sich etwas Neues einfallen lassen: Zum ersten Mal ist eine Bürgerversammlung für Senioren im Haus des Gastes angeboten worden. Und die Einladung wurde sehr gut angenommen. Rund 50 Bürger – überwiegend aus der Kernstadt – waren gekommen, um dem Referat von Anetsberger zu folgen. Außerdem gab Polizeichef Max Brunner Tipps, wie man Einbrüche und Betrügereien verhindern kann.

Anetsberger versuchte, schwerpunktmäßig auf die Projekte einzugehen, die Senioren betreffen. Unter anderem ging es dabei darum, dass man diverse Seitengassen mit Rollatoren nur schlecht befahren kann. Anetsberger sagte, er bedauere, dass sich die Verbesserung der Gassen verzögere – doch das habe mehrerer Gründe. Zum einen seien einige Gassen schon vor Jahren mit Zuschüssen saniert worden. Daher bestehe eine Karenzzeit von 25 Jahren, um die Zuschüsse nicht zu gefährden.

Weitere Gassen werden saniert

Dieser Zeitraum sei nun bei den meisten Gassen abgelaufen. Heuer könnten deshalb die Pfarrgasse und die Lange Gasse in Angriff genommen werden. Weitere würden sukzessive erfolgen. Es stünden auch noch verschiedene Anliegerveranstaltungen an. Die Anlieger würden auch mit Kosten belastet und weiterhin müssten hie und da noch Eigentumsverhältnisse geklärt werden. Als Materalien würden das Natursteinpflaster via castello, das vorhandene alte Kalksteinpflaster und neues Granitpflaster infrage kommen.

Wie geht es hauptsächlich mit den Ortschaften weiter? Wie sind die Einkaufsmöglichkeiten? Was geschieht mit den leerstehenden Gebäuden? Wie sind die mobilen Möglichkeiten? Diese und viele weitere Fragen stellten die Senioren. Als positiv stellte sich heraus, dass die nachbarschaftliche Fahrbereitschaft in den Orten noch einigermaßen gut funktioniere. Als problematisch wurde angesehen, dass kaum ein Linienbus genutzt werde. Im Anschluss sprach Polizeichef Max Brunner darüber, wie man Einbrüche und Betrügereien verhindern kann.

Bei der Diskussion drehte sich ein Großteil der Anmerkungen um eine Verbesserung für den Friedhof. Eine Dame beschwerte sich massiv darüber, dass Radfahrer auf dem Arzberg zu rasant fahren würden. Sie habe Angst, rückwärts aus der Garage zu fahren, weil sie nicht mit einem Radfahrer kollidieren wolle. Sie forderte eine Zone 30 auch bergab. Anetsberger versprach, die Sache überprüfen zu lassen.

Bald auch eine Urnenwand

Eine Dame fragte nach dem Friedwald. Es sei etwas in Vorbereitung – konkret könne aber noch keine Auskunft erteilt werden, so Anetsberger. Eine Bürgerin wollte wissen, wann mit einer Urnenwand gerechnet werden könne. Dies sei bald der Fall, antwortete Anetsberger. Eine andere Frau forderte ein weiteres Altersheim für Beilngries. Anetsberger erklärte die Schwierigkeiten und erteilte eine Absage.

Weitere Nachrichten aus den Gemeinden der Region Neumarkt finden Sie hier.

Weitere Themen

  • Geplante Umgehungsstraße:

    Laut Bürgermeister Alexander Anetsberger wird sie auch für die älteren Mitbürger eine gewisse Entlastung bringen.

  • Termine:

    Die Seniorenbeauftragte gab die Daten von Faschingsveranstaltungen bis hin zu Quizabenden, Ausflügen und Wallfahrten bekannt. Man möchte aber auch nicht zu viel organisieren, um mit den anderen Vereinen nicht in Konkurrenz zu treten, so Anetsberger. (uld)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht