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Region Neumarkt
Samstag, 21. April 2018 25° 2

SENIOREN

Senioren feierten gemeinsam

Zum 62. Mal haben sich die älteren Parsberger getroffen. Es gab vorweihnachtliche Unterhaltung.
Von Günter Treiber

Mit einem Präsent wurde Erwin Jung für sein Engagement um den Seniorennachmittag gedankt. FOTOS: TREIBER

PARSBERG.Alle waren sie da, um mit den Seniorinnen und Senioren einen vergnügten Nachmittag zu verbringen. Die Regie führte ein weiteres Mal Jutta Birkl und konnte dabei Staatssekretär Albert Füracker, den Hausherrn, Landrat Willibald Gailler, Bürgermeister Josef Bauer, den BRK-Geschäftsführer Klaus Zimmermann sowie die Pfarrer Thomas Günther und Richard Urschel. In gewohnt souveräner Manier führte Erwin Jung durchs Programm.

Das Programm bestritten das SBOP-Nachwuchsorchester unter Leitung von Christina Lang, das VHS Tanzstudio unter Leitung von Anja Rupprecht und die Ministranten.

In der Pause schenkten BRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kaffee und Glühwein aus. Pfarrer Thomas Günther freute sich gleichermaßen über die vielen Mitwirkenden, die ihre Freizeit für die älteren Menschen der Großgemeinde opfern, wie auch über die über 300 Seniorinnen und Senioren. „Es geht auf Weihnachten zu“, sagte Pfarrer Günther, „und jeder hat so seine kleinen Wünsche“.

Geschichte eines kleinen Jungen

Er erzählte von einem kleinen Mädchen, das übers Christkind seinen Bruder austauschen wollte und dafür ein Meerschweinchen haben wollte. Der Geistliche kam zu dem Schluss, dass dies mit Gott nicht gehen würde, denn er handelt anders, er tauscht sein Leben und kommt an unsere Seite.

Pfarrer Richard Urschel berichtete von einem kleinen Buben, der ein selbst gebasteltes Weihnachtsgeschenk seines Vaters nicht beachtete. Auch er fand einen friedlichen Schluss. Nämlich, dass viele teure Geschenke Weihnachten nicht wertvoll machen, sondern wenn wir Jesus entdecken, das Geschenk Gottes an eine heillose und hilflose Welt. Freude auch bei Albert Füracker, „dass ich wieder dabei sein darf“. Der Staatssekretär erinnerte sich an seine Kindheit zurück, als er seine Oma fragte wie Weihnachten kurz nach dem Krieg war und sie meinte, dass das sehr harte Feste gewesen seien.

„Doch heute“, so Füracker, „gibt es kein Land, wo ich lieber leben und Weihnachten feiern möchte als hier“. Man könne aber auch vieles für die Menschen tun, denen es nicht so gut gehe, meinte Füracker, nämlich helfen, dass es ihnen besser geht, das sei ein hoher Wert. An die Senioren gerichtet: „Ich danke euch, dass ihr den Grundstein zu unserem Gutgehen gelegt habt“.

Lob von Landrat Gailler

„Parsberg blüht“, freute sich Landrat Willibald Gailler, „ihr seid eine leistungsfähige Stadt mit einem tollen Bürgermeister Josef Bauer“. Dann hatte der Landrat noch eine Überraschung dabei: „Wir sagen Danke an Erwin Jung, der zum 10. Mal die Moderation des Nachmittags innehat“. Mit einem Präsent gratulierte man ihm.

Im Programm war es das Nachwuchsorchester des SBOP, das unter Leitung von Christina Lang ausgesprochen viel Lob fand, denn die Kinder und Jugendlichen gaben ihr Bestes zur musikalischen Unterhaltung. Ihr Bestes gaben auch die Tanzeleven der VHS Tanzschule, die in drei Auftritten, von den Jüngsten bis zu den Ballettratten viel Beifall fanden.

Christina Lang dirigierte das SBOP.

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