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Wirtschaft

Seubersdorf: Besucher kamen in Scharen

Die Seubersdorfer Unternehmer hatten zum 20. Mal eine Gewerbeschau organisiert. Dafür gab es viel Lob und Anerkennung.
Von Vera Gabler

Mitglieder der Unternehmergemeinschaft, Vertreter der Gemeinde und Ehrengäste eröffneten die Gewerbeschau. Fotos: Gabler
Mitglieder der Unternehmergemeinschaft, Vertreter der Gemeinde und Ehrengäste eröffneten die Gewerbeschau. Fotos: Gabler

Seubersdorf.1996 wurde die Unternehmergemeinschaft Seubersdorf gegründet und zwei Jahre später war die 1. Gewerbeschau, damals noch entlang der Bahnhofstraße, abgehalten worden. Mit dieser Information, die auch zugleich die Lösung des diesjährigen Preisrätsels war, hat Vorsitzender der Unternehmergemeinschaft und 2. Bürgermeister Alwin Semmler am Sonntag die 20. Gewerbeschau eröffnet.

30 Aussteller waren am Start

Schon seit Tagen war die Firma Konrad Götz mit der Belegschaft damit beschäftigt gewesen, die „Messefläche“ für die über 30 Aussteller vorzubereiten. Bereits am Samstag wurden die ersten landwirtschaftlichen Großgeräte auf den Hof gefahren, so dass am Sonntagmorgen nurmehr die kleineren Stände aufzubauen waren.

„Ein Fest der offenen Türe“ nannte es Dekan Elmar Spöttle im Gottesdienst. Er war extra vom Habsberg nach Seubersdorf gefahren, um auch einmal in den Genuss zu kommen, in einer Halle, in der sonst Baggerschaufeln lagern, einen Gottesdienst feiern zu dürfen. Mit dem Wunsch und dem Appell in Frieden zu leben, forderte er die Besucher dazu auf, auch bei der anschließenden Gewerbeschau die Herzen zu öffnen.

Bürgermeister Eduard Meier freute sich in seinem Grußwort über die perfekte Ausstellung und dankte dem Engagement der Unternehmer, die ihre Freizeit opferten, um auch an einem Sonntag präsent zu sein.

Wer auch seine Freizeit opferte, war der neue Finanzminister Albert Füracker. Nach den Glückwünschen in Form von Applaus bekundete er, dass er seine Freizeit gerne in Seubersdorf verbringe, auch um den Unternehmern seinen Dank auszusprechen.

„Rufen sie mal am Samstag nachmittag den Herrn Internet an, weil das neue Gerät, das sie im Internet gekauft haben, nicht funktioniert“ verwies der Politiker auf die Vorteile von Handwerker und Dienstleister vor Ort. Zum Abschluss verriet er den Unterschied zwischen Handwerker und Politiker: „Der Handwerker kommt nicht und der Politiker geht nicht“.

Landrat Willibald Gailler schloss sich den Dankesworten der Vorredner an. Gleichzeitig stellte er fest, dass man, wenn alle an einem Strang ziehen, man die Leistungsfähigkeit regelrecht spüren könne.

Reges Treiben im Ort

Den ganzen Tag über herrschte reges Treiben auf dem großen Gelände und regelrechte Karawanen zogen durch den Ort an das andere Ortsende von Seubersdorf in Richtung Neumarkt, wo die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ebenfalls geöffnet hatten. Neben den vielen Gesprächen, die zwischen den Kunden und den Unternehmern geführt werden konnten, sorgten die heimischen Metzgereien und Bäckereien sowie ein Partyservice für das leibliche Wohl.

Zur musikalischen Unterhaltung hatte die Unternehmergemeinschaft die Jugendblaskapelle Seubersdorf unter der Leitung von Karin Riel den Vormittag gestalten lassen. Am Nachmittag unterhielten die Oberpfälzer Stoabeißer die Besucher in der Halle bei Kaffee und Kuchen.

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