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Verkehr

Shuttlebusse für Parsberger Grundschüler

Bei der Anfahrt von Schulkindern in die Aschenbrennerstraße müssen sich Eltern auf große Änderungen einstellen.
Von Günter Treiber

Entlang der Friedhofsmauer in der Ritter-Haug-Straße sollen sogenannte „Hop on hop off“- Parkplätze entstehen. Foto: Günter Treiber
Entlang der Friedhofsmauer in der Ritter-Haug-Straße sollen sogenannte „Hop on hop off“- Parkplätze entstehen. Foto: Günter Treiber

PARSBERG.In der Bau- und Umweltausschusssitzung am Dienstagabend gab es eingehende Diskussionen um Änderungen bei der Anfahrt von Schulkindern zur Grundschule und zur Förderschule. Das Ziel: Der Verkehr zu den Bring- und Holzeiten soll deutlich verringert werden, die Kinder sollen ihre Schule sicher erreichen können.

In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband für kommunale Verkehrssicherheit hat sich die Stadt Parsberg Gedanken darüber gemacht, wie man zum einen den Verkehr in der Aschenbrennerstraße verringern könnte und zum anderen, wie der viel gefährlichere Begegnungsverkehr mit den Schulbussen geändert werden könnte.

Dazu sollen an der Lupburger Straße und in der Ritter-Haug-Straße sogenannte „Hop on hop off“-Parkplätze entstehen. „Hier können die Kinder dann aussteigen“, betonte Bürgermeister Josef Bauer, „und die restlichen 200 Meter zur Grund- oder zur Förderschule gehen“.

Parkverbot am Elternparkplatz

Fünf dieser Parkplätze bestehen bereits, sie sind am Neubau des Friedhofeingangs. Weitere fünf sollen entlang der Friedhofmauer in der Ritter-Haug-Straße vorgesehen. Alle zehn Parkplätze werden auch eine Beschilderung bekommen, die besagt, dass von Montag bis Freitag zwischen sieben und 8.30 Uhr sowie zwischen 12 und 13 Uhr ein Parkverbot für andere Fahrzeuge besteht.

Im Weiteren hat man sich mit dem Landratsamt und im Gespräch mit den Busunternehmern geeinigt, dass vom Gymnasium in die Aschenbrennerstraße nur noch zwei und nicht mehr elf Busse fahren. Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschule, die mit dem Bus am Gymnasium ankommen, werden mit Shuttlebussen weiter befördert.

Die Vertreter des Zweckverbands für kommunale Verkehrssicherheit machten außerdem den Vorschlag, die Aschenbrennerstraße nach der Einmündung zur Wilhelm-Hoegner-Straße in Fahrtrichtung Stadtmitte und bis zur zur Abfahrt in die Lupburger Straße als Einbahnstraße umzuwidmen. Dadurch würde dann auch das Halteverbot gegenüber der Realschule wegfallen.

Der Bürgermeister sagt „nein“

Dies würde natürlich die Anwohner der Grundstücke Am Park hart treffen, denn sie könnten stets nur von einer Seite in ihre Straße einfahren. Das bedeutet, dass sie von der Stadtmitte aus das gesamte Areal umfahren müssten. Der Bürgermeister hat zwar für heute ein Gespräch mit den Anwohnern anberaumt, stellt sich aber selbst gegen diesen Vorschlag. „Ich glaube, das können wir nicht schultern“, meinte Josef Bauer, „das steht in keinem Verhältnis zum Aktuellen“.

Für das Technologiezentrum wurde der Auftrag für das elektronische Schließsystem für 19 800 Euro an die Firma Primion aus Nürnberg vergeben.

Bauanträge

  • Klinik:

    Errichtung eines Stationsgebäudes in der Klinik für junge Drogenabhängige; Abbruch der Arbeitstherapiehalle

  • Pforte:

    Errichtung eines Pfortengebäudes mit Nutzungsänderung der bestehenden Pforte und Errichtung einer Arbeitstherapiehalle.

  • Parkplatz:

    Errichtung einer Entlassklinik und eines Parkplatzes mit 74 Plätzen.

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