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Pferdesport

Snowpolo mit optimalem Start

In Neumarkt stellt sich die rasante Sportart auf einem bestens präparierten Geläuf vor; Turnierfinale ist am Sonntag – bei freiem Eintritt.

  • Tor für den Favoriten der Auftaktpartie: Michael Keuper (von Veuve Clicquot Nürnberg) schiebt den Spielball zum 3:3 gegen Vodafone ein.Fotos: Röhrl
  • So geht jedes Spiel nach jedem Tor weiter: Mit einem Anwurf des Schiedsrichters (hier Comanche Gallardo).
  • Snowpolo wird sonst meist in Kitzbühel und St. Moritz gespielt – und jetzt auch in Neumarkt.
  • Snowpolo wird sonst meist in Kitzbühel und St. Moritz gespielt – und jetzt auch in Neumarkt.
  • Snowpolo wird sonst meist in Kitzbühel und St. Moritz gespielt – und jetzt auch in Neumarkt.
  • Anlage-Besitzer Oliver Schmöe kommentierte fachmännisch das Eröffnungsspiel des Turniers.

Neumarkt.Wenn in der Nacht auf Samstag auch noch Pulverschnee fällt, dann bekommen die eh‘ schon optimalen Bedingungen das „Sahnehäubchen“ aufgesetzt. Übers ganze Gesicht hat am Freitagnachmittag Frank Singer vom Veranstalter „Polo World Events“ gestrahlt. Zwei Wochen Schnee pressen, dann etwas Grip hineinfräsen und eben jetzt die vom Wetterbericht vorher gesagte pulvrige „Überzuckerung“ ergeben jene optimalen Bedingungen, die gerade für die körperlich stark beanspruchten Pferde sehr gut sind.

Bis Freitagnachmittag sind 70 Pferde an die Anlage neben der Sulzbürger Straße gebracht worden. Zwölf davon gehören den Teilnehmern mit der weitesten Anreise: Tiago Gallego Senior und Tiago Gallego Junior. Vater und Sohn sind aus Portugal zu diesem Event gekommen. Der Sohn ist der hochkarätigste Teilnehmer dieser „Poloworld Trophy on Snow“. Denn er startet mit dem Handicap „+5“. Das bedeutet, dass der jeweiligen Gegner vor dem ersten Anwurf des Schiedsrichters fünf Tore Vorsprung erhält. Weil zu jedem Profi ein „Neuling“ das Zweier-Team ergänzt, startet Christina Schmöe an Gallegos Seite. Sie ist die Gattin von Oliver Schmöe, dem Besitzer dieser „Jura Horse Performance“ genannten Anlage. Christina Schmöe bringt das „Minus-Handicap -1“ ein. Somit geht das von beiden gebildete Team „Meyer Finance Nürnberg“ mit einem Handicap „+4“ in jedes Spiel. Weil hier das Gesamt-Handicap des Gegners (zum Beispiel „+1“) gegenüber gestellt wird, ergibt sich, mit welchem Tore-Vorsprung der „Meyer Finance“-Gegner die vier „Chukka“ genannten Viertel angeht (im Beispiel sind es +3). Die Pferde werden nach jedem der sechseinhalb Minuten dauernden „Chukka“ gewechselt – keines soll zwei Viertel auf dem 70 mal 30 Meter großen Feld im Einsatz sein müssen.

Die sechs Teams ermitteln am Samstag ab 15 Uhr diejenigen, die am Sonntag ab 13 Uhr die Platzierungsspiele austragen. Zuschauer können an beiden Tagen bei freiem Eintritt diese rasante Sportart kennenlernen. Gleichzeitig stellt sich damit der neue „Polo-Club Neumarkt“ vor.(lr)

mehr auf www.polo-world.eu

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