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Technik

So schnell ist das Internet wirklich

In Mühlhausen sind Übertragungsraten jetzt abrufbar.
Von Hans Gleisenberg

Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer, Sebastian Krysa, Thomas Härtl und Michael Gruhle (v.r.) stellten die Analysemöglichkeit vor. Foto: Gleisenberg
Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer, Sebastian Krysa, Thomas Härtl und Michael Gruhle (v.r.) stellten die Analysemöglichkeit vor. Foto: Gleisenberg

MÜHLHAUSEN.Das schnelle Internet für Mühlhausen wurde weiter verbessert und seit gestern ist nun auch eine Bitraten-Analyse via Internet für die Bürger möglich. Dies wurde bei einer Präsentation der Breitbandberatung Bayern im Rathaus erklärt.

Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer wies auf die Bedeutung schneller Übertragungsraten hin, die sowohl für Gewerbetreibende – aber auch im privaten Bereich immer mehr an Stellenwert gewinnen: „Wir in Mühlhausen waren dabei immer bemüht, den Bürgern ein schnelles und effizientes Angebot zu bieten. Dafür haben wir auch viel Geld in die Hand genommen.“ Seit Beginn der Maßnahme seien 633 000 Euro Kosten für die Gemeinde zusammengekommen. „Derzeit läuft die Markterkundung für den nördlichen Teil von Sulzbürg und eine Umsetzung dieser Maßnahme soll bei der Gemeinderatssitzung am Montag beschlossen werden“, so Hundsdorfer.

Sebastian Krysa von der Breitbandberatung Bayern informierte über die Auswirkungen der technischen Entwicklung: „Mühlhausen verfügt jetzt durch die Bitraten-Analyse über eine Einschätzung der physikalischen Leistungsfähigkeit der DSL-Leitungen bis zur Abschlusseinheit.“ Zudem habe man die von öffentlicher Hand finanzierten Glasfaseranschlüsse in die Analyse aufgenommen: Deren Leistung werde auf einer Internetplattform speziell für die Kommunen visualisiert. Die Plattform – eine Eigenentwicklung der Breitband Bayern GmbH ist – sei unter www.bitratenkarte.de/nm/muehlhausen erreichbar.

Baumatsleiter Thomas Härtl sagte, er fände es auch wichtig, dass auch die Entwicklung der Internetgeschwindigkeiten, die von der Gemeinde in Auftrag gegeben wurden, im Landesförderprogramm transparent gemacht würden. „Durch diese Analyse werden zeitnah Versorgungsprobleme erkennbar und konkreter Handlungsbedarf kann dadurch abgeleitet werden“, sagte er. Weitere Infos gibt es unter Telefon (0 91 85) 9417 - 22 oder 27 .

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