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Spannung bei der Wahl der Stellvertreter

Bei der ersten Sitzung des neuen Marktgemeinderats in Lauterhofen wurden neue Bürgermeister-Stellvertreter gewählt.
Von Hans-Jürgen Hennig

Zweiter Bürgermeister Karl Hiereth, erster Bürgermeister Ludwig Lang, dritter Bürgermeister Erwin Spitz, Markträrin Theresia März, Marktrat Andreas Aigner und Markträtin Julia Strobl (v.l.n.r.) Foto: Hans-Jürgen Hennig
Zweiter Bürgermeister Karl Hiereth, erster Bürgermeister Ludwig Lang, dritter Bürgermeister Erwin Spitz, Markträrin Theresia März, Marktrat Andreas Aigner und Markträtin Julia Strobl (v.l.n.r.) Foto: Hans-Jürgen Hennig

Lauterhofen.Die Marktratssitzung vom 7. Mai war von besonderer Bedeutung. Die Veränderungen, die aus der letzten Kommunalwahl resultierten, wurden heute mit Gelöbnis der neuen Markträte und der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister manifestiert. Der alte und neue Bürgermeister, Ludwig Lang, eröffnete die Sitzung in der Turnhalle der Lauterhofener Schule und begrüßte die Anwesenden. Entsprechend der Coronabesonderheiten standen die Tische weit auseinander, was die Kommunikation leicht beeinträchtigte, denn nur der Bürgermeister stand an einem Mikrofon. Anwesend waren auch über 20 interessierte Lauterhofener Bürgerinnen und Bürger.

Nach den Eröffnungsworten nahm Ludwig Lang noch einmal Bezug zur Stichwahl vom 29. März und stellte fest, dass sich durch die Wahl nicht viel verändert habe. Zur Wahl selbst sagte er, dass es ein gutes Zeichen gewesen sei, dass so viele Bürger sich zur Wahl gestellt hätten und damit bereit seien, die Weichen für die nächsten sechs Jahre zu stellen. Er erwähnte auch die besondere Aufgabe, die für 2025 ansteht: die Vorbereitung der 1000-Jahrfeier von Lauterhofen. Lang endete mit den Worten: „Gemeinsam sind wir stark, greifen wir es an.“

Gelöbnis abgelegt

Entsprechend der Tagesordnung erfolgte das Gelöbnis der neu gewählten Mitglieder des Marktgemeinderates. Bürgermeister Ludwig Lang, zum aktuellen Anlass geschmückt mit der prächtigen Amtskette, sprach den neuen Markträten den Eid vor: „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre, den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mit Gott helfe.“ Andreas Aigner, Theresia März und Julia Strobl, alle Freie Wähler, legten nacheinander das Gelöbnis ab.

Standesbeamter

  • Regelung:

    Um in Lauterhofen weiterhin Eheschließungen vornehmen zu können, wurde der erste Bürgermeister erneut zum Eheschließungsbeamten bestellt.

  • Wirkung:

    Somit ist Ludwig Lang mit Wirkung vom 7. Mai wieder Standesbeamter für Eheschließungen und für die Gründung von Lebenspartnerschaften. Er war auch bisher schon als Standesbeamter im Einsatz.

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde darüber abgestimmt, dass zwei weitere ehrenamtliche Bürgermeister gewählt werden sollen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Nachdem die Modalitäten geklärt waren, gingen alle Markträte mit ihrem Stimmzettel in die Wahlkabine und es wurde spannend. Nach einer Stichwahl ging dann Karl Hiereth als zweiter Bürgermeister hervor. Nach einem weiteren Wahlgang war Erwin Spitz als dritter Bürgermeister gewählt. Anschließend gaben auch der zweite und der dritte Bürgermeister ihr Gelöbnis ab.

Ein weiter und wichtiger Tagesordnungspunkt war die Bestellung von Verbandsräten und Stellvertretern für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Pettenhofer Gruppe. Neben dem Verbandsvorsitzenden Xaver Lang, wurde Norbert Strobl als Stellvertreter bestellt und für die Ortsteile des Marktes Lauterhofen jeweils ein Verbandsrat.

Entschädigung bleibt gleich

Zum Tagesordnungspunkt „Entschädigung des Marktgemeinderates für die Teilnahme an Sitzungen“ wurde kaum diskutiert. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die bereits bestehende Regelung beizubehalten und nicht zu erhöhen. Somit gelten 25 Euro Entschädigung für die Sitzung und 40 Euro für Sitzungen, die länger als fünf Stunden dauern.

Weiterhin gab es einen Beschluss zur Geschäftsordnung, der besagt, dass die alten Bestimmungen weiterhin gelten, bis in der Gemeinderatssitzung Änderungen beschlossen werden. Zur Ehrung von Geburtstagen und Ehejubiläen gab es kleine Änderungen. Auf Vorschlag von Markträtin Monika Schönfelder-Hans sollen etwa alle Geburtstage ab dem 80. mit einer Ehrung bedacht werden. (njh)

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