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Spenden

Sparkasse Neumarkt fördert Gemeinwohl

So versteht deren Chef Stefan Wittmann die 33 000 Euro, mit denen am Nikolaustag Hilfsorganisationen bedacht wurden.
Von Lothar Röhrl

Rund um den Sparkasse-Vorstandsvorsitzenden Stefan Wittmann (3. v. r. sitzend) gruppierten sich die Empfänger der Spenden. Foto: Röhrl
Rund um den Sparkasse-Vorstandsvorsitzenden Stefan Wittmann (3. v. r. sitzend) gruppierten sich die Empfänger der Spenden. Foto: Röhrl

Neumarkt. Neumarkt. Das Dutzend an Hilfeleistungen zugunsten wohltätiger Organisation und Vereine im Kreis Neumarkt vollgemacht hat am Nikolaustag die Sparkassse Neumarkt-Parsberg. Zum zwölften Mal war der 6. Dezember für dieses Geldinstitut Anlass, Menschen zu helfen, die ehrenamtlich all jenen Menschen helfen wollen, die ein schweres Schicksal zu tragen haben.

Heuer hat deren Vorstandsvorsitzender Stefan Wittmann bei der üblichen Feier Schecks im Gesamtwert von 33 000 Euro an Vorsitzende beziehungsweise Geschäftsführer verteilt.

Diese indirekte Hilfe für in eine Notsituation geratene, im Landkreis Neumarkt lebende Menschen betonte am Donnerstagvormittag der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neumarkt-Parsberg, im großen Sitzungssaal der Hauptstelle am Oberen Markt.

Er zeigte sich stolz darauf, dass seine Sparkasse mit dieser Spende am Nikolaustag und damit einen Tag nach dem internationalen Tag des Ehrenamtes ihre „Gemeinwohlorientierung“ beweise. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Und auch in anderen Bereichen wie Bildung, Erziehung und Kultur engagiere sich die Sparkasse Neumarkt-Parsberg. Wittmann bezifferte die Gesamtsumme, die hier sein Geldinstitut aufwende, auf eine halbe Million Euro pro Jahr. Damit werde ein Teil des eigenen Erfolgs an Landkreisbürger zurückgegeben, die sich ehrenamtlich und freiwillig einsetzen. „Wir wissen, dass dort unser Geld gut angelegt ist. Und wir machen das gerne. Das unterscheidet uns von manchem Mitbewerber“, sagte der Sparkasse-Chef.

Worte von der Geistlichkeit

Eine Tradition der Spende an karitativ Tätige, die auf die Zeit von Karl Novotny als Vorstandsvorsitzender zurückgeht, sind Worte der anwesenden Geistlichkeit. Michael Murner, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde las eine lustige Geschichte vor. In dieser wurde ein Nikolaus bei seiner üblichen Besuchstour am 6. Dezember einmal selbst beschenkt.

Der Dekan des katholischen Dekanats Neumarkt, Pfarrer Artur Wechsler, erinnerte an den kürzlich von Papst Franziskus geäußerten Satz „Miteinander teilen macht reich an dem, was wirklich zählt.“ Das sei die Liebe. Bischof Nikolaus sei ein gutes Beispiel dafür gewesen, wie man mit kleinen Gesten und Zeichen die Liebe untereinander groß machen könne.

Im einzelnen wurden mit einer Geldspende bedacht (in Klammer die Person, die den Betrag entgegengenommen hat): Der Tagblatt-Hilfsverein „Für Menschen in Not e.V.“ (Lothar Röhrl), der „Ambulante Betreuungsdienst“ (Sven Göpel), der „Leb-mit Laden/Diakonisches Werk (Detlef Edelmann), das Katholische Dekanat Neumarkt (Dekan Artur Wechsler), das Evangelische Dekanat Neumarkt (Pfarrer Michael Murner), das Katholische Dekanat Parsberg (Josef Götz), die Arbeiterwohlfahrt (Rainer Zimmermann), die Christliche Arbeiterhilfe e.V. (Peter Lanzhammer und Ludwig Feierler), das Diakonische Werk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt (Detlef Edelmann), Die Brücke (Paul Will), der „Eine Welt Laden e.V.“ (Birgit Rupp), der Hospiz-Verein Neumarkt e.V. (Ursula Nießen), die Krankenhaushilfe e.V. (Ingrid Bär) und das Kinderpalliativteam Ostbayern (Angelika und Josef Graf).

So hilft die Sparkasse

  • 33 000 Euro:

    An dieser Schnaps-, die aber auch eine Glückszahl ist, hält die Sparkasse Neumarkt-Parsberg bei ihrer Nikolausspende an Hilfsorganisationen schon seit Jahren fest. Bei der Übergabe am Donnerstag in der Hauptstelle fehlte fast keine Organisation, die im Landkreis Neumarkt karitativ tätig ist.

  • Dutzend ist voll:

    Die Überreichung war heuer die zwölfte ihrer Art. (lr)

Familienzentrum bis FAN

Zu den jährlichen Empfängern der Sparkasse-Nikolausspende gehören auch Familienzentrum Neumarkt (Renate Forster), Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Roswitha Mottl), bioVerum-Stiftung (Hemma Ehrnsperger), Caritas-Sozialstation Neumarkt (Erna Port), Michael und Waltraud Fuchs-Stiftung (Waltraud Fuchs und Stefan Wittmann), Verein Schutzengel e.V. (Christian Ziegler), Ehe-, Familien-und Lebensberatung (Marion Weingärtner) und Freiwilligen Agentur Neumarkt (Judith Himmler). Weitere Zuwendungen erhielten Lebenshilfe und Anna-Stiftung.

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