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SPD setzt auf Grandparents for Future

Die Neumarkter SPD ruft die Ü50-Generation zur Klimademo auf. Sie sollen für die Zukunft der Kinder auf die Straße gehen.
Von Andreas Friedl

Sie rufen die „Grandparents for Future“-Bewegung ins Leben.Foto: Andreas Friedl
Sie rufen die „Grandparents for Future“-Bewegung ins Leben.Foto: Andreas Friedl

Neumarkt.Wie die Alten so die Jungen. Dieser Grundsatz gilt aber für die Veranstaltung am kommenden Freitag nicht, denn hier sollten, so der Wunsch der Neumarkter SPD, die Großeltern und die Eltern für die Zukunft ihrer Nachkommen auf die Straße gehen. Wie in den vergangenen Monaten die Kinder und Jugendlichen unter dem Motto „Fridays für Future“ die Öffentlichkeit hinsichtlich Klimaschutz sensibilisiert haben, sollen nun am Freitag um 13.30 Uhr viele Großeltern und Eltern auf den Platz vor das Rathaus kommen und dafür plädieren, dass den zukünftigen Generationen noch eine einigermaßen sorgenfreie Zukunft in Sachen Umwelt- und Klimaschutz hinterlassen werden soll.

Wie Gertrud Heßlinger, die stellvertretende Vorsitzender der Neumarkter SPD bei einem Pressegespräch anführte, sei dieses Thema, das sie schon im Grundprogramm im Jahre 1994 aufgenommen hatten, jetzt aktueller den je sei: „Es ist es wichtig uns hier zu positionieren, nicht nur als SPD, sondern auch als Eltern und Großeltern. Wir müssen hier die Stimme erheben, um unseren Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen.“

Bildung

Jugend tut sich hart mit dem Klimaschutz

Trotz der Demos zu „Fridays for Future“ ist Umweltschutz noch wenig im Alltag angekommen, wie Neumarkter Schüler erzählen.

Laut Heßlinger betreffe dies auch den Flächenfraß: „Wir müssen unsere Ressourcen schonen und können nicht unbegrenzt die Natur verschwenden.“ Ins gleiche Horn stießen auch Ursula Plankermann, Peter Lehmeier und Robert Kolrab. Dazu Peter Lehmeier: „Milliarden werden laut Bundesumweltamt ausgegeben, dass unsere Umwelt zerstört wird, wie zum Beispiel bei der Verbrennung von Braunkohle. Dies muss man den Menschen erklären.“ Ursula Plankermann sprach auch die Freitagsveranstaltungen der Kinder und Jugendlichen an: „Wenn man für diese Sache die Schule schwänzt, dann ist das für eine gute Sache.“

Gertrud Heßlinger führte anschließend noch an: „Wir möchte die Ü50-Generation dazu bewegen, sich für dieses Thema, Klimaschutz, unter anderem, einzusetzen. Wir als SPD haben uns schon immer darum gekümmert, wie es unseren Nachkommen gut geht.“ Wer sich nun noch weiter über Klimaschutz und dergleichen informieren und sensibilisieren lassen möchte, sollte, so die vier SPD-Verantwortlichen, am Freitag, um 13.30 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus kommen. „Wir fangen erst am frühen Nachmittag an, dass auch Kinder und Jugendliche nach der Schule teilnehmen können.“

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