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Jubiläum

Sport für gutes Betriebsklima

Die Delphi-Betriebssportgruppe feierte 50-jähriges Bestehen. Es begann mit Fußball. Gymnastik, Kegeln und Tennis folgten.
von Hans Stepper

Viele Pokale und Trophäen erhielten die Abteilungsleiter und deren Präsident Max Lang bei Sport-Veranstaltungen und anderen Events. Foto: HANS STEPPER
Viele Pokale und Trophäen erhielten die Abteilungsleiter und deren Präsident Max Lang bei Sport-Veranstaltungen und anderen Events. Foto: HANS STEPPER

NEUMARKT.„Unser Ziel war es vor 50 Jahren, mit einer Sportgemeinschaft unserer Betriebsklima und die betriebliche Gemeinschaft sowie deren Zusammenhalt zu verbessern und zu erweitern“.

Dies hat der 75-jährige Präsident Max Lang des früheren Betriebssport-Clubs Reinshagen und der jetzigen Delphi-Betriebssportgruppe beim mit vielen Höhepunkten gespickten Jubiläums-Abend anlässlich des 50-jährigen Bestehens am Freitag im Saal des Hotel-Gasthauses Knör in Berg gesagt. Der Festakt begann mit einem kleinen Sektempfang und einem gemeinsamen Abendessen.

Beeindruckend war der Rückblick von Lang auf diese fünf zurückliegenden Jahrzehnte, die mit vielen sportlichen Veranstaltungen und gesellschaftlichen Events mit befreundeten Gruppen und Vereinen durchgeführt wurden. Die große Sammlung von Pokalen und Trophäen, die die ehemaligen „Kabelwerkler“ errungen haben, wurden den über 100 anwesenden Frauen und Männern im Knör-Saal präsentiert.

Fast noch beeindruckender als die Jubel-Laudatio von Lang auf seine „hervorragende Truppe“, die derzeit 185 Mitglieder zählt, war der Auftritt der Berger DJK-Rock‘n-Roller „Around the Clock“ mit ihrem Vereins-Nachwuchs und den schon fast professionellen Turnier-Tänzern, die die Stimmung im Saal anheizten. Viel Applaus gab es danach für den Auftritt eines Jongleurs und Zauberers vom Circus-Verein „Artico“ aus Neumarkt.

30 bis 40 Spiele pro Jahr

In seinem umfangreichen Rückblick auf 50 erfolgreiche Betriebssportclub-Jahre ging Präsident Lang zunächst auf die Gründerzeit im Jahr 1969 ein, in der die Fußball-Sparte ins Leben gerufen wurde. „Es war auf einer Rückfahrt mit unserem damaligen Chef Norbert Geisinger aus Wuppertal, bei dem ich die Gründung einer Betriebssportgruppe anregte“. Nachdem Lang ein „offenes Ohr“ für sein Anliegen beim Mitbegründer und später langjährigen Vorsitzenden der Betriebssportgruppe Geisinger fand, schlossen sich die „Ballkicker“ von Reinshagen der DJK Neumarkt an, der sein Domizil am früheren Tummelplatz hatte. Dadurch kam ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb zustande.

In jedem Spieljahr gab es 30 bis 40 Spiele und Turniere zu organisieren und auch durchzuführen. Nicht nur im Landkreis Neumarkt waren die Reinshagen-Fußballer aktiv am Ball, sondern bei Freundschaftsspielen in Österreich, Portugal, Tschechien, Tunesien und in der Türkei. 1971 wurde unter der Leitung der bereits verstorbenen Margarethe Strauch einmal pro Woche ein regelmäßiges Gymnastik-Training mit Knie- und Rumpfbeugen, Keulen schwingen und verschiedenen Ballspielen etwas für die Fitness getan, welche seit über 48 Jahren mit größter Motivation nach wie vor aufrecht erhalten wird.

Kegeln und Tennis folgten

1974 kamen Betriebsangehörige auf die Idee, einen Kegel-Sparte zu gründen, welche bis heute besteht und immer einen regen Spielbetrieb aufrecht hält. Im Juli 1977 schließlich hielt bei der Betriebssportgruppe Delphi der „Weiße Sport“ seinen Einzug. „Bei Reinshagen und Delphi waren wir immer eine große Familie“, sagte Lang zum Schluss seiner Ausführungen. Durch die Betriebssportgruppe habe man positiven Einfluss auf das Betriebsklima und die Kameradschaft in den Werken erreicht. Lang bedankte sich bei den früheren Werksleitern und Finanzchefs Norbert Geisinger, Rainer Schmidt, Rainer Walter, Hans Hornschuh, Manfred Schönherr, Dieter Möhring, Siegfried Reichert, Jürgen Schulte und Johann Lang für die Unterstützung. )

Die Aktivitäten

  • Tennis:

    50 Aktive, die Sparte wird geführt von Wolfgang Glas.

  • Gymnastik:

    15 Frauen halten sich fit, die Abteilungsleiterin ist Mona Stich.

  • Kegeln:

    Auf „alle Neune“ zielen auf den Kegelbahnen zehn Personen. Chef der Kegler ist Karl Albert.

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